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  • Interview

    „Die deutschen Klimaziele können nur durch einen beschleunigten Ausstieg aus der Kohle erreicht werden“: Interview mit Claudia Kemfert

    Frau Kemfert, können die Klimaziele der Bundesregierung mit der Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle noch erreicht werden? Die Klimaziele für das Jahr 2020 werden bei dem derzeitig hohen Anteil von Kohlekraftwerken im Stromerzeugungssektor nicht mehr erreicht werden können. Selbst wenn man kurzfristig viele Kapazitäten vom Netz nehmen würde, würde es extrem schwer ...

    15.08.2018| Claudia Kemfert
  • Kommentar

    Griechenland setzt seine Zukunft aufs Spiel: Kommentar von Alexander Kritikos

    Am 20. August endet das dritte Hilfsprogramm für Griechenland. Was wurde im Austausch für neue Kredittranchen nicht alles reformiert: Die Renten und Sozialleistungen wurden mehrfach gekürzt, die staatlichen Löhne und der private Mindestlohn gesenkt, die Zahl der Staatsbediensteten reduziert, die Steuern mehrfach erhöht.Diese Schritte dienten der Sanierung des Staatshaushalts ...

    15.08.2018| Alexander S. Kritikos
  • Pressemitteilung

    Im europäischen Vergleich werden Pkw in Deutschland gering besteuert – Reform der Fahrzeug- und Kraftstoffbesteuerung ratsam

    Bei einem systematischen Europa-Vergleich aller Abgaben auf Pkw belegt Deutschland einen Platz im unteren Drittel – Pkw-Abgaben sind hierzulande weder fiskalisch ausreichend ergiebig, noch setzen sie hinlänglich Anreize für einen weniger umweltbelastenden Pkw-Verkehr Deutschland sollte die Besteuerung von Personenkraftwagen und Kraftstoffen reformieren, Priorität sollte dabei ...

    08.08.2018
  • Interview

    „Deutschland hat sich in der Skala der Abgabenbelastung immer weiter nach unten bewegt“: Interview mit Uwe Kunert

    Herr Kunert, Sie haben die Besteuerung von Pkw in 30 Staaten Europas verglichen. Wie hoch liegen die Kfz-Steuern in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern? Im Vergleich zu den anderen Ländern nimmt Deutschland bei der Kraftfahrzeugsteuer insgesamt eine mittlere Position ein. Für die Besteuerung von Dieselfahrzeugen liegt Deutschland etwas über dem Durchschnitt und für ...

    08.08.2018| Uwe Kunert
  • Kommentar

    Die Hitzewelle zeigt: Höchste Zeit für einen konsequenten Klimaschutz! - Kommentar von Claudia Kemfert

    Deutschland leidet seit einigen Wochen unter einer extremen Hitzewelle. Sicher, eine solche gibt es nicht zum ersten Mal, doch extreme Wetterereignisse treten immer häufiger und intensiver auf. Der von Menschen verursachte Klimawandel spielt dabei eine Rolle, der Planet heizt sich auf. Zum ersten Mal seit langer Zeit berichten Medien wieder über die Entstehung und Auswirkungen des Klimawandels ...

    08.08.2018| Claudia Kemfert
  • Personalie

    Claus Michelsen wird neuer Leiter der Abteilung Konjunkturpolitik

    Der Ökonom Claus Michelsen leitet künftig die Abteilung Konjunkturpolitik am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Er wurde vom Kuratorium des DIW Berlin berufen und wird die Verantwortung für die Konjunkturarbeit des Instituts erstmalig mit der DIW-Herbstprognose 2018 übernehmen. Michelsen gehört der Abteilung Konjunkturpolitik seit 2013 als wissenschaftlicher ...

    07.08.2018
  • Bericht

    Call: InGRID Summer school ‘EU-SILC training workshop: Comparative research on migration’

    An additional call for an InGRID Summer school 25 - 26 October 2018at DIW Berlin is open. Deadline for applications: 3 September 2018Information on applications: 11 September 2018 General information The ‘EU-SILC trainings workshop: Comparative research on migration’ aims at training doctoral students or early-career researchers. It is also open to academics, policy practitioners ...

    03.08.2018
  • DIW aktuell

    Wie man aus einer Mücke einen Elefanten macht: Wieso das Target-System ein Anker der Stabilität für Deutschland und Europa ist

    Die Forderungen der Bundesbank gegenüber der Europäischen Zentralbank (EZB) aus dem Zahlungssystem Target2 nähern sich der 1 000-Milliarden-Euro-Marke. Einige deutsche Ökonomen warnen vor enormen Risiken und Verlusten für Deutschland. Eine genaue Ursachenanalyse und Risikoeinschätzung zeigt aber deutlich, dass ein dysfunktionales Interbankensystem sowie der Abzug von...

    03.08.2018
  • Blog Marcel Fratzscher

    Das Target-System ist für Deutschland und Europa ein Anker der Stabilität

    Dieser Beitrag ist am 2. August 2018 als Gastbeitrag auf Handelsblatt.com erschienen. Einige Ökonomen versuchen wieder einmal, Ängste über die ominösen Target-Salden zu schüren. Deutschland habe fast eine Billion Euro an Forderungen gegenüber anderen Ländern des Euro-Raums, die verloren gehen könnten oder sogar schon verloren sind. Diese Kampagne ist ...

    03.08.2018| Marcel Fratzscher
  • Pressemitteilung

    DIW Konjunkturbarometer stabilisiert sich im Juli – Deutsche Wirtschaft wächst weiter, allerdings mit etwas geringerem Tempo

    Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat sich im Juli etwas aufgehellt und verharrt für das zweite und dritte Quartal bei rund 104 Punkten. Die deutsche Wirtschaft dürfte also weiterhin überdurchschnittlich wachsen, auch wenn sie nicht an die hohen Raten des vergangenen Jahres anknüpfen kann. „Der Aufschwung setzt sich ...

    31.07.2018
  • Personalie

    Hochdotierte Auszeichnung für DIW-Forscher Hannes Ullrich

    Der Europäische Forschungsrat (European Research Council - ERC) vergibt Fördergeld in Höhe von 1,5 Millionen Euro an Hannes Ullrich, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Unternehmen und Märkte am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Hannes Ullrich, der an der Schnittstelle von Gesundheitsökonomik, Industrieökonomik und Digitalisierung ...

    30.07.2018
  • Blog Marcel Fratzscher

    Der Deal hat kein einziges Problem gelöst

    Der Beitrag ist am 26. Juli 2018 als Gastbeitrag bei Spiegel Online erschienen. Die vermeintliche Einigung zwischen EU-Kommissionspräsident Juncker und US-Präsident Trump hat ein kollektives Aufatmen ausgelöst. Die Eskalation ist erst einmal gestoppt, das ist positiv. Und es ist ein schöner symbolischer Erfolg für die Europäische Kommission, der unterstreicht, dass Europa ...

    27.07.2018| Marcel Fratzscher
  • Statement

    Donald Trump wird Strafzölle auf deutsche Autos als Druckmittel missbrauchen

    Die gestrigen Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump und Jean-Claude Juncker, Präsident der EU-Kommission, zu einem beabsichtigten Handelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union bewertet DIW-Präsident Marcel Fratzscher wie folgt:

    26.07.2018| Marcel Fratzscher
  • Blog Marcel Fratzscher

    Donald Trump wird Strafzölle auf deutsche Autos als Druckmittel missbrauchen

    Donald Trump und Jean-Claude Juncker haben kurzfristig für Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und Europa gesorgt und das ist gut so. Es ist jedoch bisher nur eine Deeskalation, es gibt noch keine Entwarnung. Dass über ein Abkommen verhandelt wird, heißt noch lange nicht, dass es nicht doch zum Handelskrieg kommt – dafür sind die Zusagen von gestern zu vage. Aber ...

    26.07.2018| Marcel Fratzscher
  • Pressemitteilung

    Wer nicht durchgängig Vollzeit gearbeitet hat, verdient als Führungskraft weniger

    Korrigierte Version vom 25. Juli, 14:00 Uhr: Präzisierungen im zweiten Absatz der Pressemitteilung und in der Infografik mit Blick auf Prozent vs. Prozentpunkte. In Deutschland lag der Gender Pay Gap bei Führungskräften im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2016 bei 30 Prozent – Ein maßgeblicher Erklärungsfaktor hierfür ist der Arbeitsumfang im bisherigen Erwerbsleben ...

    25.07.2018
  • Pressemitteilung

    Anzeichen für neue Immobilienpreisblasen in einigen OECD-Ländern – Gefahr in Deutschland geringer

    DIW-Ökonomen untersuchen Immobilienpreise in 20 Ländern auf spekulative Überbewertung – Verhältnis von Kaufpreisen zu Mieten in deutschen Großstädten bedenklich, landesweite Preisblase aber unwahrscheinlich – Regulierungsinstrumente sollten dennoch konsequent weiterentwickelt werden Zehn Jahre nach Ausbruch der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die ...

    25.07.2018
  • Interview

    „Regulierung der Finanzmärkte ist nach letzter Krise noch nicht so weit wie nötig“: Interview mit Claus Michelsen

    Herr Michelsen, vor zehn Jahren löste das Platzen einer Immobilienpreisblase in den USA eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise aus. Sie haben OECD-Daten für 20 Länder untersucht. Wie steht es um die Bewertung von Immobilien in diesen Ländern? Wir haben uns angeschaut, wie sich die globalen Immobilienpreise entwickeln und festgestellt, dass in allen untersuchten Ländern ...

    25.07.2018| Claus Michelsen
  • Kommentar

    Endlich! Fördern statt nur fordern: Kommentar von Jürgen Schupp

    Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil hat kürzlich seine Vorschläge für eine Reform der Grundsicherung für Arbeitssuchende vorgelegt. Auch wenn es dabei durchaus Anlass zur Kritik gibt, der Schritt war lange überfällig. Denn 17 Jahre nach der Neuordnung des deutschen Sozialsystems muss man festhalten: Im Zweiklang Fördern und Fordern hat vielfach das Fordern die ...

    25.07.2018| Jürgen Schupp
  • Pressemitteilung

    Potentiale der griechischen Privatwirtschaft liegen weiterhin brach

    Wertschöpfung griechischer Privatunternehmen immer noch 38 Prozent niedriger als 2008 – in naher Zukunft kein stärkeres Wirtschaftswachstum zu erwarten – Rahmenbedingungen für Investitionen und Innovationen nur punktuell verbessert – Chancen in der Wissenschaft und bei schnell wachsenden Unternehmen – Reformdruck schwindet: Krise wurde nicht als Chance genutzt Am ...

    18.07.2018
  • Interview

    „Die griechische Wirtschaft ist auch heute noch zu kleinteilig aufgestellt“: Interview mit Alexander S. Kritikos

    Herr Kritikos, vor zehn Jahren hat die Finanzkrise Griechenland erfasst. Es wurde während dieser Krise viel von einem Strukturwandel hin zu einer innovationsgetriebenen Ökonomie gesprochen. Inwieweit ist das gelungen? Kaum. Griechenland hat hunderte von Reformen durchmachen müssen. Man hat Renten gespart, Löhne und Staatsausgaben massiv gekürzt und auch die Arbeitsmärkte ...

    18.07.2018| Alexander S. Kritikos
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