Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung: Vorschau und Call for Papers

Die Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung sind die älteste Publikation des DIW Berlin, sie erscheinen bereits seit 1926. Seitdem hat sich viel verändert, auch die Vierteljahrshefte: Seit 2008 erscheinen sie mit neuem Konzept und frischer Aufmachung.

Die Grundidee bleibt aber gleich: Aktuelle Themen aus der Wirtschaftspolitik werden hier aufgegriffen und von Autorinnen und Autoren am DIW Berlin und darüber hinaus erläutert und diskutiert. Angesammeltes Forscher- und Expertenwissen wird auf wirtschaftspolitische Probleme angewandt. Die Vierteljahrshefte bieten Orientierungshilfe zu komplexen wirtschaftspolitischen Themen und zeigen neue Perspektiven und Lösungsvorschläge auf.

HerausgeberInnen: Andreas Pfingsten und Dorothea Schäfer

Förderbanken sind in den letzten Jahren sowohl in Deutschland als auch in Europa immer wichtiger geworden. Über zehn Jahre nach Ausbruch der Großen Finanzkrise, bald zehn Jahre seit Beginn der Europäischen Staatsschuldenkrise und mitten in der gesellschaftlichen Diskussion um die notwendigen Investitionen zur Begrenzung des Klimawandels und zur Verbesserung von Infrastrukturen ist es notwendig, Rolle und Bedeutung der Förderbanken für Wirtschaft und Gesellschaft sowie deren Zukunft eingehend zu beleuchten und wirtschaftspolitische Empfehlungen über die Gestaltung der Rolle von Förderbanken im Wirtschaftsleben herauszuarbeiten.

In diesen Vierteljahrsheften geht es um die ursprüngliche und möglicherweise in den letzten zehn Jahren gewandelte Rolle der Förderbanken, die ökonomischen und gesellschaftlichen Gründe für Förderbanken, die Nutzen dieses Banktyps, diverse Gestaltungsformen und ihre angemessene Regulierung. Zentrale Themen können u.a. sein:

  • Ökonomische und gesellschaftliche Gründe für die Einrichtung von Förderbanken (historisch und in der Gegenwart)
  • Förderbanken und Finanzkrisen (z.B Rolle von Fannie Mae, Freddie Mac für das Entstehen der Großen Finanzkrise)
  • Entwicklung der Förderbanken auf nationaler und europäischer Ebene
  • Finanzierungsbeschränkungen und Förderbanken (mögliches Marktversagen und eingeschränkter Zugang zu Krediten und Beteiligungsfinanzierung für Unternehmen und bei Krediten auch für Privathaushalte)
  • Förderbanken und Green/Sustainable Finance („grüne“ und nachhaltige Anleihen, „grüne“ Kreditvergabe von Geschäftsbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken)
  • Förderbanken und Innovation
  • Förderbanken und das Entstehen und die Förderung neuer Produkte und Märkte
  • Zusammenhang zwischen Förderbanken und Wirtschaftswachstum
  • Förderbanken und ihre Bedeutung für die Europäische Union bzw. die Eurozone
  • Rolle von supranationalen Förderbanken (Weltbank, Europäische Investitionsbank etc)
  • Effizienz und Kosten von Förderbanken im Vergleich zur anderen staatlichen Hilfsprogrammen
  • Dienstleistungen von Förderbanken und strategische Aktionsfelder für die Verbesserung des Förderinstrumentariums in Zeiten von sehr niedrigen bzw. sogar negativen Zinssätzen
  • Förderbanken und die Internationalisierung von Unternehmen
  • Rolle von Förderbanken in Transformations- und Entwicklungsländern
  • Förderbanken und Geldpolitik (Niedrigzinsphase, Liquiditätsüberfluss)
  • Förderbanken und Kommunalfinanzierung
  • Förderbanken und ihre Rolle für die unterschiedlichen Bankengruppen (Sparkassen, Geschäftsbanken und Genossenschaftsbanken)
  • Förderbanken und Kapitalmarktunion

Willkommen sind theoretische und empirisch fundierte Beiträge, inklusive verallgemeinerbaren Case Studies. Politische Implikationen der Analysen sollen vorgestellt und diskutiert werden. Auch Positionspapiere aus Verbänden, Politik und Wirtschaft können eingereicht werden.

Autorinnen und Autoren, die einen Beitrag einreichen möchten (in Deutsch oder Englisch), schicken bitte bis zum 15. November 2019 eine Zusammenfassung oder ein (englischsprachiges) Abstract über den geplanten Beitrag (maximal 1 Seite) an Andreas Pfingsten und Dorothea Schäfer (Andreas.Pfingsten@wiwi.uni-muenster.de & dschaefer@diw.de ). Die Autorinnen und Autoren erhalten spätestens am 15. Dezember 2019 eine Rückmeldung, ob der Beitrag vorläufig (s.u.) angenommen wird. Die fertigen Beiträge, die eine Länge von ca. 30.000 Zeichen nicht überschreiten sollen, müssen bis zum 15. April 2020 eingereicht werden. Es schließt sich ein mehrstufiger Lektorats- und Überarbeitungsprozess an, in dem über die endgültige Annahme entschieden wird. Bitte beachten Sie, dass Manuskripte nur im Word-Format eingereicht werden können. AutorInnen von englischsprachigen Beiträgen bitten wir, das finale Manuskript vor Wiedereinreichung professionell Korrekturlesen zu lassen. Die beiden Bände des Vierteljahrshefts sollen voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 erscheinen.

Die Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung sind die älteste Publikation des DIW Berlin, sie erscheinen bereits seit 1926. Angesammeltes ForscherInnen- und ExpertInnenwissen wird auf wirtschaftspolitische Probleme angewandt.  Die DIW Vierteljahrshefte bringen Praktikerinnen und Praktiker aus Wirtschaft und Politik mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am DIW Berlin und weit darüber hinaus zusammen. Jedes Heft greift ein aktuelles Thema aus der Wirtschaftspolitik auf. So bietet die Zeitschrift wichtige Orientierungshilfe zu komplexen wirtschaftspolitischen Themen und zeigt neue Perspektiven und Lösungsvorschläge auf.

HerausgeberInnen: Claudia Kemfert, Dorothea Schäfer, Willi Semmler und  Aleksandar Zaklan

Nach der industriellen Revolution stiegen Bevölkerung, Einkommen und Verbrauch in vielen Ländern exponentiell an. Die Volkswirtschaften wurden zunehmend abhängig von fossilen Brennstoffen. Der wachsende Verbrauch von fossilen Energien hat zu einem Anstieg von Treibhausgasemissionen und somit zu einem globalen Temperaturanstieg und Klimawandel geführt.  Der globale Klimawandel führt zu  einem steigende Meeresspiegel und somit erhöhten Überschwemmungsrisiken, häufigeren Hitzewellen und zunehmenden Brandrisiken.  Die globale Erwärmung muss auf 2 Grad Celsius relativ zum vorindustriellen Niveau beschränkt bleiben, um diese Risiken auf einem Niveau zu halten, auf dem sie noch als beherrschbar gelten.   Dies kann nur gelingen mit einer deutlichen Reduktion der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen (THG) und einer nahezu vollständigen Dekarbonisierung der Wirtschaft, dies bedeutet in erster Linie der Ausbau der erneuerbaren Energien, nachhaltige Mobilität und verstärktes Energiesparen. Die politischen Entscheidungsträger setzen unter anderem auf marktbasierte Politikinstrumente zur Internalisierung der Kosten von THG-Emissionen, dazu gehört unter anderem Carbon Pricing. Der Übergang zu grünen Technologien kann jedoch nicht allein durch den CO2-Handel bewerkstelligt werden.  Die Europäische Union (EU) hat durch die 2050-Dekarbonisierungsziele den Übergang zu einer nachhaltigen CO2-Wirtschaft vorgezeichnet. In Zukunft sollen Nachhaltigkeitsaspekte, ESG-Kriterien (Environmental, Social, and Governance) für die Entscheidung von Investoren innerhalb der EU eine wichtige Rolle spielen. Z.B. soll die Gesetzgebung in Zukunft von Vermögensverwaltern verlangen, ESG-Fragen bei ihren Anlageentscheidungen zu berücksichtigen. Das derzeitige Fehlen eines universellen Klassifizierungssystems für grüne Investitionen ist eines der wesentlichen Hindernisse für Investoren. Im Rahmen der Schaffung einer EU-Kapitalmarktunion plant die EU-Kommission einen offiziellen europäischen Standard für grüne Anleihen zu schaffen. Nachhaltigkeitskriterien sollen auch in der EU-Regulierung des Finanzsektors eine Rolle spielen.

Das Ziel des geplanten Vierteljahrsheftes ist es, Erfahrungen mit der Umstellung auf einen grünen Kapitalmarkt bzw. ein grünes Finanzsystem zu präsentieren und den Fragen einer möglichen Implementation von ESG Kriterien und deren Herausforderungen nachzugehen. Hierbei sollen alle relevanten Aspekte beleuchtet werden, so unter anderem auch der Stand von Standardisierung und Benchmarking von nachhaltigen Energieinvestitionen, Projektbewertungs- und Risikobewertungsinstrumente, standardisierte Finanzinstrumente zur Finanzierung von ESG Investitionen,  Green Bonds, die Rolle von Verbriefungen für nachhaltige Investitionen, die Rolle von Ratingagenturen und von institutionellen Investoren, die Rolle von öffentlicher Förderung für die Entwicklung eines grünen Finanzmarktes, das Spannungsverhältnis von Finanzmarktregulierung und Investitionsförderung, die Rolle von Fondsmanagern und Private Equity,  wettbewerbsrechtliche Implikationen, Implikationen des Brexits und die Bedeutung von Klimarisiken für die Stabilität und Krisenwahrscheinlichkeit im Finanzmarkt. Andere, hier nicht genannte Forschungsfragen/beiträge zu Green Finance sind ebenfalls willkommen. Gewünscht werden konzeptionelle, explorative wie auch empirisch fundierte Beiträge, z.B. auch komparative Länderanalysen. Politische Implikationen der Analysen sollen vorgestellt und diskutiert werden. Auch Positionspapiere aus Verbänden, Politik und Wirtschaft können eingereicht werden.

Für das Vierteljahrsheft zeichnet das Heft-Herausgeberteam verantwortlich.  Autorinnen und Autoren, die einen Beitrag einreichen möchten (in Deutsch oder Englisch), schicken bitte bis zum 15. Oktober 2018 eine Zusammenfassung über den geplanten Beitrag (maximal 1 Seite) an Claudia Kemfert und Dorothea Schäfer (sekretariat-evu@diw.de und dschaefer@diw.de ). Die Autorinnen und Autoren erhalten kurzfristig eine Rückmeldung ob der Beitrag angenommen wird. Die fertigen Beiträge, die eine Länge von ca. 30.000 Zeichen nicht überschreiten sollen, müssen bis zum 30. April eingereicht werden. Es schließt sich ein mehrstufiger Lektorats- und Überarbeitungsprozess an. Die Vierteljahrshefte sollen voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 erscheinen.

Hier gibt es den Call for Papers: Herausforderungen und Chancen von "Green Finance" als Download | PDF, 275.14 KB .

HerausgeberInnen: Peter Hennecke, Doris Neuberger und Dorothea Schäfer

Über zehn Jahre nach Ausbruch der Großen Finanzkrise und bald zehn Jahre seit Beginn der Europäi­schen Staatsschuldenkrise sind Fragen zu den Chancen und Risiken der Verschuldung und Debatten über Schuldenbremsen akut geblieben.

Schulden sind die treibende Kraft von Investitionen, Wirtschaftswachstum und Wohlstand: ohne Verschuldung von privaten Haushalten, Unternehmen und Staaten keine verzinslichen Anlagen, in die Sparer investieren können. Reale Zinsen werden durch produktive Investitionen in der Realwirtschaft gene­riert. Die aktuellen Niedrigzinsen deuten auf zu geringe Investitionstätigkeit und Sparüberhang hin. Andererseits war die globale Finanzkrise eine Krise der Überschuldung, entstanden aus unproduktiven Investitionen in nicht werthaltige Finanzinstrumente. Überschuldete Banken mussten ihre Schulden abbauen, reorganisiert oder vom Staat gerettet werden. Staaten, die sich dafür an den internationalen Kapitalmärkten verschuldeten, mussten höhere Zinsen zahlen, gerieten in eine Krise und erhielten neue Schulden durch „Rettungspakete“. Gleichzeitig stellen Schuldenobergrenzen ein Hindernis bei der Überwindung von Krisen durch kreditfinanzierte Investitionen dar. Ähnlich auf der Ebene der privaten Haushalte: einerseits brauchen sie Kredite für die produktive Teilhabe am Wirtschaftsleben wie für Existenzgründungen, zum anderen sind gerade einkommens- oder liquiditätsschwächere Verbraucher dem Risiko der Überschuldung ausgesetzt.  Zur Vermeidung der Insolvenz müssen sie oft Umschul­dungskredite oder Kettenkredite mit teuren Restschuldversicherungen annehmen, die ihre Schulden­last weiter erhöhen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwieweit Verbraucher von einer unverantwortlichen oder wucherischen Kreditvergabe betroffen sind und welche regulatorischen Maßnahmen notwendig sind, um dies zu verhindern. Marktversagen auf Kreditmärkten, sei es durch Wucher, Ausschluss von Kundengruppen oder spekulative Übertreibungen bei der Preisbildung von Anleihen, kann durch staatliche Eingriffe wohlfahrtssteigernd korrigiert werden.

In diesem Vierteljahrsheft geht es um die ökonomischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Verschuldung und ihre angemessene Regulierung. Zentrale Fragen können u.a. sein:

  • Ökonomische und gesellschaftliche Auswirkungen der Verschuldung des privaten Sektors (Haushalte, nicht-finanzielle und finanzielle Unternehmen) und des Staates
  • Entwicklung der globalen Verschuldung
  • Gibt es einen optimalen Verschuldungsgrad und wenn ja, warum?
  • Müssen Schulden begrenzt werden und welche Auswirkungen haben Schuldenbremsen? Soll sich der Staat wie eine „schwäbische Hausfrau“ verhalten?
  • Marktversagen auf Kreditmärkten und Korrekturmöglichkeiten: Wucher, Marktmacht, Rationierung, Ausschluss, Diskriminierung, spekulative Übertreibungen
  • Einfluss privater Verschuldung (Haushalte und Unternehmen) auf Investitionen und Konsum
  • Zusammenhang zwischen Schuldenwachstum, Vermögenspreisen und Finanzstabilität
  • Zusammenhang zwischen Staatsverschuldung und Wirtschaftswachstum
  • Schuldentragfähigkeit privater Haushalte, Unternehmen und Staaten
  • Überschuldung: Ursachen, Probleme und Lösungsmöglichkeiten
  • Verantwortliche vs. wucherische Kreditvergabe
  • Transaktionsorientierte vs. beziehungsorientierte Kreditvergabe, Rolle langfristiger Kreditbeziehungen
  • Verschuldung von Banken im Vergleich zu nicht-finanziellen Unternehmen, Regulierung der Bankverschuldung
  • Auswirkungen von Entschuldung und Schuldenrestrukturierung
  • Geldpolitik und Staatsverschuldung, Verschuldung von Notenbanken
  • Einfluss der Niedrigzinsphase und unkonventionellen Geldpolitik auf die Verschuldung und Schuldentragfähigkeit im öffentlichen und privaten Sektor
  • Ökonomische Denkgeschichte der Verschuldung, Modern Monetary Theory
  • Wirtschaftsgeschichte: Entstehung von Geld durch Schulden, Kreditzyklen

Das Heft wird wahrscheinlich Ende 2019 erscheinen.

Call for Papers: Schulden - Segen oder Fluch? | PDF, 80.6 KB

Editors: Peter Hennecke, Doris Neuberger and Dorothea Schäfer

More than ten years after the outbreak of the Great Financial Crisis and almost ten years since the beginning of the European sovereign debt crisis, questions about the opportunities and risks of debt and debates about debt brakes have remained acute.

Debt is the driving force behind investment, economic growth and prosperity: without the indebtedness of private households, companies and governments, there are no interest-bearing investments in which savers can invest. Real interest rates are generated by productive investments in the real economy. The current low interest rates point to insufficient investment activity and a surplus of savings. On the other hand, the global financial crisis was a crisis of over-indebtedness resulting from unproductive investments in non-valuable financial instruments. Over-indebted banks had to reduce their debts, reorganize themselves or had to be rescued by the state. Countries that borrowed on the international capital markets had to pay higher interest rates, fell into a crisis and received new debt through "rescue packages". At the same time, debt ceilings represent an obstacle to overcoming crises through credit-financed investments. Similarly, at the level of private households: on the one hand, they need loans for productive participation in economic life and for business start-ups; on the other hand, consumers with lower incomes or liquidity are vulnerable to over-indebtedness. In order to avoid insolvency, they often have to accept rescheduling loans or revolving loans with expensive residual debt insurance policies that further increase their debt burden. In this context, the question arises to what extent consumers are affected by irresponsible or usurious lending and what regulatory measures are necessary to prevent this. Market failures in credit markets, whether due to usury, exclusion of customer groups or speculative exuberance in the pricing of bonds, can be corrected by government intervention in order to increase welfare. 

This issue of the Quarterly Journal of Economic Research deals with the economic and social effects of debt and its appropriate regulation. Central questions can be among others:

  • Economic and social effects of private sector debt (households, non-financial and financial enterprises) and public sector debt • Development of global debt • Is there an optimal level of indebtedness and if so, why? • Do debts have to be limited and what effects do debt brakes have? Should the state behave like a "Swabian housewife"? • Market failures in credit markets and opportunities for correction: Usury, market power, rationing, exclusion, discrimination, speculative exuberance • Influence of private debt (households and enterprises) on investment and consumption • Link between debt growth, asset prices and financial stability • Link between public debt and economic growth • Debt sustainability of households, enterprises and governments • Over-indebtedness: causes, problems and possible solutions
  • Responsible vs. usurious lending • Transaction lending vs. relationship lending, role of long-term credit relationships • Debt of banks compared to non-financial corporations, regulation of bank debt • Effects of debt relief and debt restructuring • Monetary policy and national debt, debt of central banks • Impact of the low interest rate environment and unconventional monetary policy on the debt and debt sustainability of the public and private sector • Economic Thought History of Debt, Modern Monetary Theory • Economic history: origination of money by debts, credit cycles Theoretical and empirical contributions are welcome. Political implications of the analyses should be presented and discussed. Position papers from associations, politics and business can also be submitted.

Call for Papers: Debt– Blessing or Curse? (PDF, 185.39 KB)

 

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