Herr Hanisch, seit gut zwei Jahren heben die USA schrittweise ihre Zinsen an und verabschieden sich langsam von der in der Finanzkrise eingeführten Niedrigzinspolitik. Was versprechen sich die USA von dieser Maßnahme? Grundsätzlich sind Zinserhöhungen dazu da, überhöhten Preisdruck und zu starke wirtschaftliche Dynamik abzubremsen. Die USA befinden ...
Wie erwartet wurde Wladimir Putin am Montag als Präsident Russlands mit großer Mehrheit wiedergewählt. Dieses Amt hat er schon seit dem Jahr 2000 – mit einer kurzen Unterbrechung als Premierminister – inne; gleichzeitig verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage des Landes weiter, weil die Regierung nach der Aufbruchsstimmung Anfang der 1990er ...
Bestehende Frühwarnsysteme für wirtschaftliche Krisen haben die Auswirkungen des Teufelskreises zwischen Banken und Staaten auf die Finanzstabilität nicht erkannt. Der vorliegende Beitrag stellt ein neues Prognosemodell für Kreditrisiken im Banken- und Staatssektor vor, das die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen beiden Sektoren berücksichtigt. Dadurch verbessert sich ...
Mit hochkarätigen Gästen wollen wir unter anderem die Zusammenhänge zwischen der zunehmenden Einkommens- und Vermögensungleichheit und der Ungleichheit zwischen Männern und Frauen diskutieren. In den letzten Jahren wurde viel unternommen, um die Chancengleichheit von Frauen und Männern zu verbessern. Ist das gelungen? Wem nützen die gleichstellungspolitischen...
Many studies confirm that marriage does not have lasting effects on levels of happiness, whereas divorce induces serious, scarring effects through social stigma. However, few academic efforts have been made regarding how remarriage after divorce impacts the subjective well-being (SWB) of the divorced. Taking into consideration that remarriage often entails regaining social acceptance, this paper examines ...
According to DIW Berlin estimates, the German economy should grow by 2.4 percent this year and 1.9 percent the following year. The GDP growth forecast has thus increased by 0.2 percentage points for this year compared to December and by 0.3 percentage points for the coming year. This primarily reflects the new fiscal policy framework resulting from the coalition agreement between the three parties ...
The German economy will grow by 2.4 percent this year, especially due to strong foreign demand. Brisk investment activity continues in this economic climate; stimulus from foreign trade, however, is weakening somewhat. Despite strong consumer demand in the coming quarters, employment and economic output growth are losing momentum. However, stimulus measures from the new federal government will increase ...
The global economy is likely to grow by over four percent this year and somewhat less next year. DIW Berlin has slightly raised its forecast for both years. Developed economies as well as emerging markets are experiencing an upturn; however, growth rates are likely to be slightly lower in the future. One reason for the sound global economy is the fact that the labor market situation is steadily improving, ...