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  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2018

    Finanzmarktkrise und wirtschaftliche Entwicklung des deutschen Bankensektors

    Der deutsche Bankensektor hat die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, sieht man von den hoch spekulativen Großbanken und den geschäftsmodelllosen Landesbanken einmal ab, relativ gut überstanden. Auch das der Krise folgende Niedrigzinsniveau hat zwar im Zinsergebnis negative Spuren hinterlassen, dennoch konnte der gesamte deutsche Bankensektor von 2000 bis 2017 einen Jahresüberschuss vor Ertragsteuern ...

    2018| Heinz-J. Bontrup
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2018

    Lässt sich die Geldschöpfung der Geschäftsbanken noch kontrollieren? – Geldpolitik seit der jüngsten Finanzkrise 2007/2008

    Als Folge der jüngsten Finanzkrise ist der Einfluss der Zentralbanken auf die Geldschöpfung weitgehend verloren gegangen. Denn die Kontrolle über Reserven funktioniert nur solange, wie diese knapp sind und deren Bezug an bestimmte Bedingungen geknüpft werden kann. Seither halten die Geschäftsbanken in den ökonomisch wichtigsten Ländern de facto dermaßen viele Reserven, dass sie nicht mehr auf die jeweilige ...

    2018| Mathias Binswanger
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2018

    Geld verändert die Welt

    In Zeiten von Digitalisierung, Niedrigzinsen und Kryptogeld stehen viele ökonomische Prozesse und insbesondere die Finanzintermediation auf dem Prüfstand. Im vorliegenden Beitrag wird dabei die Rolle der Geldpolitik kritisch mit Blick auf ihre „Ultraexpansivität“ reflektiert und Spekulationsgefahren sowie Risiken der Veränderungen des Geldsystems analysiert. Im Finanzsektor ist entscheidend, wie zukünftige ...

    2018| Reinhold Rickes
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2018

    Verteilungseigenschaften der Renditen von Kryptowährungen: sind sie mit Aktien vergleichbar?

    Neben Bitcoin existieren über 1 500 weitere Kryptowährungen, die sich durch die Art der Nutzung oder durch die zugrunde liegende Blockchain-Technologie voneinander erheblich unterscheiden. Die meisten dieser Währungen lassen sich auf Börsen und Marktplätzen handeln und können als Investitionsobjekte dienen. In diesem Beitrag werden die empirischen Verteilungseigenschaften ihrer Renditen für einen sehr ...

    2018| Armin Varmaz, Stephan Abée
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2018

    Kryptowährungen in der Asset- Allokation: eine empirische Untersuchung auf Basis eines beispielhaften deutschen Multi-Asset-Portfolios

    Dieser Artikel zeigt, dass eine Beimischung von Kryptowährungen in ein Portfolio, bestehend aus mehreren deutschen Asset-Klassen, mit Vorsicht zu betrachten ist. Auf Grund einer hohen realisierten Volatilität werden Kryptowährungen unter einem Markowitz- und Risikoparitätsansatz nur geringfügig in ein Referenzportfolio aufgenommen. Gleichzeitig wird die Aufnahme der Kryptowährungen durch Mean-Variance-Spanning-Tests ...

    2018| Tobias N. Glas, Thorsten Poddig
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2018

    Eine empirische Analyse von Initial Coin Offerings (ICO)

    Im Bereich von Blockchain-Unternehmen haben sich Initial Coin Offerings (ICOs) als die wichtigste Kapitalbeschaffungsmaßnahme etabliert. Aufgrund weitgehender Ungewissheit über die Anwendbarkeit bestehender Gesetze und der weniger restriktiven staatlichen Einflussnahme erscheint ex ante diese Finanzierung für kapitalsuchende Unternehmen attraktiv, für Investoren jedoch aufgrund induzierter Informationsasymmetrien ...

    2018| Armin Varmaz, Nermin Varmaz
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2018

    Rücküberweisungen durch Migrantinnen und Migranten: finanzmarktbezogene Gründe und wirtschaftliche Folgen

    Rücküberweisungen von Migrantinnen und Migranten in ihre Heimatländer (Remittances) haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Remittances werden hierbei auch verwendet, um Beschränkungen bei der Finanzierung einer Selbstständigkeit oder beim Immobilienerwerb zu umgehen. Aufgrund der zunehmenden Migration aus Ländern, die zwar entwickelte Finanzmärkte, aber auch Kreditbeschränkungen oder ...

    2018| Timo Baas
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2018

    Migration und Geld: können Remittances den Wohlstand eines Landes fördern?

    Haben Remittances, also der Geldtransfer von Migrantinnen und Migranten zur Unterstützung der Familien im Heimatland, einen positiven Einfluss auf den Wohlstand eines Landes? Hierzu können die empirischen Befunde wie folgt zusammengefasst werden: Bei den durchgeführten Paneldatenregressionen von Remittances pro Person auf das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner, wobei die Kontrollvariablen Arbeitslosigkeit, ...

    2018| Marcus Deetz, Anna Ammon, Neele Döpkens
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2018

    Was wissen Studierende über Finanzen? Eine empirische Untersuchung über Financial Literacy von Hochschulstudierenden

    Die Fähigkeit und das Wissen, Finanzplanungen vorzunehmen und eigene Finanzen zu managen, sogenannte Finance Literacy, haben enorm an Bedeutung zur gesellschaftlichen Teilhabe gewonnen. In diesem Beitrag wird eine empirische Evaluation der Finance Literacy von Studierenden durchgeführt. Der Fragebogen entstand in Anlehnung an die OECD und Lusardi und Mitchell (2014). Die Stichprobe umfasst Studierende ...

    2018| Katharina Riebe
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 3 / 2018

    Null-Zins-Politik und PPP: ein Kaleidoskop zu Fallbeispielen von Markt- und Staatsversagen

    Seit 2008 bedroht, ausgehend vom Finanzsektor, eine Wirtschaftskrise wie 1929 unser System. Nach kurzen koordinierten fiskalpolitischen Interventionen liegt seit Jahren die Stabilisierungslast allein bei den Zentralbanken. In der Eurozone hält die Null-Zins-Politik nun schon fünf Jahre an. Diese Situation bewirkt wiederum einen Lobbydruck des Finanzsektors für gleichzeitig risikoarme und renditestarke ...

    2018| Ernst Mönnich
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