Das kollektivvertragliche Lohnverhandlungssystem, das für nahezu alle Beschäftigten gilt, stellt ein zentrales Steuerungselement der österreichischen Wirtschaftspolitik und der Sozialpartnerschaft dar. Es zielt auf die Erhöhung der Kaufkraft der Haushalte und den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Branchen ab. Wir stellen zunächst die Institutionen und Akteur:innen der Lohnpolitik vor. Dann zeigen ...
Die Arbeitsformen in der Plattformökonomie stellen etablierte Akteure und Institutionen der Arbeitsbeziehungen vor große Herausforderungen. Plattformarbeit bricht mit zentralen Merkmalen regulärer Beschäftigung, da sie jenseits arbeitsvertraglicher Bindungen und physischer Betriebe geleistet wird und volatil in individuelle Erwerbsarrangements eingebettet ist. Während die bisherige Forschung vor allem ...
Der Beitrag befasst sich mit dem Problem der Alterssicherung vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung. Zunächst wird auf die Bedeutung der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) und Möglichkeiten ihrer Stabilisierung hingewiesen. Um eine lebensstandardsichernde und auskömmliche Rente zu gewährleisten, kommt der betrieblichen Altersversorgung (bAV) allerdings eine wachsende Bedeutung zu. Es ...
Für die konflikthafte Institutionalisierung der Sozialpartnerschaft war die Organisationsmacht von Gewerkschaften und Sozialdemokratie unter Arbeiter*innen essentiell. Seit den 1980er-Jahren scheint diese Machtbasis zu erodieren. Seit 2013 zeichnet sich eine zusätzliche Herausforderung ab. Immer mehr Arbeiter*innen wählen die rechtspopulistische AfD. Diese wendet sich gegen die Voraussetzungen der ...
We contribute to the research on gender representation in economics by documenting the share of women among economists in a variety of leadership positions in the academic, but also in the private and public sectors, both globally and by region. For the years 2019 to 2023, we find women economists’ representation overall to be low in all sectors and no clear-cut trends over time. In academia, we find ...
Das Statistische Bundesamt hat heute die vorläufige Inflationsrate für März 2024 veröffentlicht. Dies kommentiert DIW-Präsident Marcel Fratzscher: