Am 1. Januar 1993 trat die Teilung der Tschechoslowakischen Föderalen Republik in Kraft. Die Slowakei beabsichtigte eine graduellere Transformation des Wirtschaftssystems als Tschechien. Die Ausgangsbedingungen waren jedoch ungünstiger: schwächer entwickelte marktwirtschaftliche Institutionen, ein höherer Anteil der Rüstungsindustrie und Fortfall der Transferzahlungen aus dem tschechischen Landesteil. ...
In der gegenwärtigen Standortdiskussion wird eine stärkere Hinwendung derdeutschen Unternehmen auf den Handel mit den ostasiatischen Ländern gefordert. Die Unternehmen könnten durch Produktionsausfagerungen nach Ostasien oder durch Beteiligungen davon profitieren, daß in diesen Ländern die Arbeitskräfte äußerst preiswert sind. Zudem könnte ein intensiverer Handel mit diesen dynamischen Märkten größere ...
Die Umweltbelastung in der Russischen Föderation ist in den letzten Jahren wegen des Produktionsrückgangs zwar etwas gesunken, sie istjedoch nach wie vor außerordentlich hoch. 1992 betrugen die Schadstoffemissionen durch Industrie und Kraftfahrzeugverkehr 50 Mill. t. In 171 Städten überschritt die jahresdurchschnittliche Schadstoffbelastung der Luft die an den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation ...
Berlin hat seit 1989 einen starken Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen. Ursächlich hierfür waren bei einem weiterhin negativen Saldo aus der natürlichen Bevölkerungsentwicklung die hohen Zuzüge. Diese werden sich - wenn auch abgeschwächt - bis zum Jahr 2000 fortsetzen. Die Einwohnerzahl der Stadt dürfte dann auf 3,7 Mill. gewachsen sein. Um der steigenden Wohnungsnachfrage gerecht zu werden, wäre im ...
Im Güterfernverkehr ist im Zeitraum 1988 bis 2010 mit einem Anstieg der- in Tonnenkilometern gemessenen - Transportleistungen um rund drei Fünftel zu rechnen. Die Rahmenbedingungen für die künftige Verkehrsentwicklung- z.B. EG-Liberalisierung, überproportionales Wachstum im grenzüberschreitenden Verkehr (einschließlich der Transitströme durch Deutschland) sowie bei Gütern, die bevorzugt mit dem Lkw ...
ln der Bundesrepublik Deutschland leben gut 6 Millionen Menschen ausländischer Staatsangehörigkeit, von denen mehr als 2 Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Sie sind im Durchschnitt weit schlechter schulisch und beruflich qualifiziert als Deutsche und weit häufiger in niedriger beruflicher Stellung tätig. Aufgrund ihrer schlechteren Qualifikation sind Ausländer auch stärker von ...