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DIW Wochenbericht 10 / 2006
Parallel zur Debatte um die demographische Alterung der Gesellschaft - häufig als wachsende "Alterslast" interpretiert - ist in den vergangenen Jahren auch der Bedeutung produktiver Tätigkeitsfelder älterer Menschen nach ihrem Ausscheiden aus dem Beruf - und hier insbesondere dem Ehrenamt - zunehmend Aufmerksamkeit geschenkt worden. Auf Basis des "Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe" ...
2006| Marcel Erlinghagen, Karsten Hank, Gert G. Wagner
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DIW Wochenbericht 4 / 2006
Der Ausbau von haushaltsnahen Dienstleistungen kann zum einen als arbeitsmarktpolitisches Instrument etwa zum Abbau der Arbeitslosigkeit angesehen werden. Zum anderen sind haushaltsnahe Dienstleistungen ein Instrument zur besseren Vereinbarkeit von Kindererziehung und Beruf sowie zur Unterstützung von Pflegetätigkeiten in Haushalten von Älteren. Durch die Debatten über bessere Rahmenbedingungen für ...
2006| Jürgen Schupp, C. Katharina Spieß, Gert G. Wagner
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DIW Wochenbericht 48 / 2005
In der sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformdebatte in Deutschland nimmt die Forderung nach einer Erhöhung der Ungleichheit der Einkommensverteilung zur Durchsetzung des Prinzips der Leistungsgerechtigkeit eine ebenso zentrale wie kontroverse Rolle ein. Die Vorschläge zielen etwa auf die Einführung eines Niedriglohnsektors, eine Senkung des Grundsicherungsniveaus sowie auf eine Verminderung der ...
2005| Stefan Liebig, Jürgen Schupp
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DIW Wochenbericht 38 / 2005
Der vorliegende Bericht knüpft an den jüngst erschienenen Wochenbericht über die berufliche Situation junger Klinikärzte in Deutschland an. Das große Medienecho weist auf die Brisanz des Themas hin. Die von einigen Seiten geäußerte Kritik2 reicht bis zu Zweifeln an der wissenschaftlichen Substanz. An dieser Stelle soll deshalb der methodische Hintergrund, insbesondere die Solidität der zugrunde liegenden ...
2005| Hannes Spengler
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DIW Wochenbericht 38 / 2005
Eine Analyse amtlicher Daten für die Jahre 1977 bis 2001 liefert deutliche Anzeichen für die Wirksamkeit polizeilicher Arbeit und gerichtlicher Sanktionen. Als wichtigster kriminalitätsreduzierender Faktor erwies sich die Wahrscheinlichkeit der Aufklärung von Straftaten und der Verurteilung von polizeilich ermittelten Tatverdächtigen. Demnach ist festzuhalten, dass insbesondere von den beiden ersten ...
2005| Horst Entorf, Hannes Spengler
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DIW Wochenbericht 35 / 2005
In den 200 größten Unternehmen weltweit entfiel im Juni 2004 nur etwa ein Zehntel aller Sitze in den Aufsichtsräten (Boards) auf Frauen. Hierzu gehören 22 Unternehmen mit einem Frauenanteil von mindestens 25 % im Aufsichtsrat, darunter drei deutsche Unternehmen. Diese Positionierung geht allerdings ausschließlich auf die Entsendung von Frauen durch Arbeitnehmervertretungen zurück. In Deutschland ist ...
2005| Elke Holst
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DIW Wochenbericht 34 / 2005
Anfang August dieses Jahres sind junge Klinikärzte in Baden-Württemberg, Hessen und Bayern der Aufforderung des Marburger Bundes zu Demonstrationen gefolgt und haben auf ihre vermeintlich unbefriedigende berufliche Situation aufmerksam gemacht. Der Ärztenachwuchs sieht sich neben der generell als zu niedrig empfundenen Bezahlung als Opfer unzumutbarer Arbeitsbedingungen, die in einer hohen Zahl von ...
2005| Hannes Spengler
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DIW Wochenbericht 29 / 2005
Fragen zur "gerechten" Besteuerung sind wissenschaftlich nicht zu beantworten. Freilich kann die empirische Wirtschafts- und Sozialforschung Informationen bereitstellen, die der Entscheidungsfindung des Gesetzgebers bezüglich eines konkreten Steuersystems dienen können. Dazu gehören auch Einschätzungen der Bürger zur Gerechtigkeit des Steuersystems. Im Rahmen seiner Langzeitstudie "Soziooekonomisches ...
2005| Jürgen Schupp, Gert G. Wagner
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DIW Wochenbericht 28 / 2005
In Ostdeutschland gab es 2004 - anders als in Westdeutschland - eine weitere, wenngleich geringe Zunahme von Einkommensungleichheit und Armut gegenüber den Vorjahren. Diese Entwicklung steht in engem Zusammenhang mit der in Ostdeutschland weiter stark gestiegenen Arbeitslosigkeit, was sich besonders in der zunehmenden Ungleichheit der Markteinkommen niedergeschlagen hat. Im Jahre 2004 waren über 40 ...
2005| Joachim R. Frick, Markus M. Grabka
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DIW Wochenbericht 14 / 2005
Im familienpolitischen Kontext wird die Versorgung mit Plätzen in Kindertageseinrichtungen vielfach diskutiert. Mit dem Tagesbetreuungsausbaugesetz will die Bundesregierung die Betreuung für Kinder unter drei Jahren ausbauen. Dabei geht sie aufgrund von "Makroschätzungen" davon aus, dass rund 230 000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren fehlen. Das DIW Berlin hat auf der Basis von Mikrodaten, ...
2005| C. Katharina Spieß, Katharina Wrohlich