Die Corona-Pandemie und der Russland-Ukraine-Konflikt haben die ökonomischen Rahmenbedingungen in der EWU grundlegend und unerwartet geändert. Der europäische Finanzsektor spürt die beginnende Zeitenwende insbesondere durch die massiven Zinserhöhungen der EZB seit Juli 2022. Die erforderlichen Anpassungen beeinflussen nicht nur die mittel- und langfristigen Geschäftsstrategien der Finanzintermediäre, ...
Zwischen Juli und Dezember erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins äußerst kräftig um 250 Basispunkte. Dieser Zinsschock stellte für die deutschen Genossenschaftsbanken wie auch für viele andere Kreditinstitute eine große Herausforderung dar. Infolgedessen mussten die Genossenschaftsbanken deutliche Ertragseinbußen hinnehmen. Diese äußerten sich überwiegend in einem hohen Bewertungsaufwand ...
Eine Kombination von hohen in- und ausländischen Schulden und einer politisch instabilen Situation verunmöglichten es der jungen Weimarer Republik die schon am Ende des Ersten Weltkrieges hohen Budgetdefizite und Staatsschulden zu reduzieren. Als Versuche misslangen, den Wechselkurs zu stabilisieren und das Vertrauen in die Mark zusammenbrach, entwickelte sich eine kumulative Abwertungs-Lohn-Preis-Abwertungs-Spirale, ...
This paper exploits unique variation induced by two information treatments on a sample of German households in 2017 and 2018 to evaluate how subjective belief formation about stock market returns affects stock market participation and portfolio choice. I find that on average the information treatments do not shift individual expectations about returns significantly. Additionally, I show that...
While there is a broad consensus in the literature that stock ownership is associated with individual characteristics, such as wealth, income, risk preferences, and financial literacy, less is known about the dynamics of stock market participation (SMP). Major fluctuations in SMP are oftentimes related to political events, economic shocks, and technological disruptions. We discuss the literature...
Der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an die drei US-Ökonomen Ben Bernanke, Douglas W. Diamond und Philip H. Dybvig. DIW-Präsident Marcel Fratzscher kommentiert die Entscheidung wie folgt:
DIW-Studie nimmt Instrumente der internationalen Klimakooperation unter die Lupe – Industriestaaten verpflichten sich, Schwellen- und Entwicklungsländer bei Klimaschutzanstrengungen zu unterstützen – Konkrete Ausgestaltung der Zusammenarbeit offen - Internationale CO2-Differenzverträge können wichtigen Beitrag zu Klimafinanzierung leisten Die emissionsintensive Industrie ...