Die westdeutschen Arbeitnehmerinnen verdienen im Durchschnitt erheblich weniger als ihre männlichen Kollegen. Dieses Einkommensgefälle wird durch den hohen Anteil der Frauen mit einem Teilzeitarbeitsverhältnis nicht vollständig erklärt. Hinzu kommen strukturelle Effekte, etwa die Konzentration der erwerbstätigen Frauen auf gering entlohnte Tätigkeiten. Die Einkünfte der meisten Arbeitnehmerinnen fließen ...
Die Zunahme der Bautätigkeit in Deutschland setzte sich insgesamt bis zuletzt fort. Dabei gibt es nach wie vor erhebliche regionale und sektorale Disparitäten: In Ostdeutschland profitierten alle Baubereiche von den anhaltenden staatlichen Transferzahlungen und den hohen Steuervergünstigungen. In Westdeutschland gab es zwar außerordentlich hohe Zuwächse im Bereich des Wohnungsbaus, dagegen schrumpften ...
Nachdem die Finanzpolitik in den vergangenen Jahren sehr hohe Finanzierungsdefizite in Kauf genommen und damit einen noch stärkeren Einbruch der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage verhindert hatte, wurde mit den Budgets 1994 ein Kurswechsel vollzogen. Allerdings werden die restriktiven Beschlüsse erst allmählich wirksam. In diesem Jahr stehen die noch immer schwache Wirtschaftsentwicklung und die sehr ...
Die Untersuchung von Arbeitszeitpräferenzen hat im Zusammenhang mit der neuerlichen Diskussion um Arbeitszeitverkürzung und -flexibilisierung an Bedeutung gewonnen. Allgemein wird hervorgehoben, daß Arbeitszeitverkürzungen auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beruhen sollen und flexibel zu handhaben sind.• Im vorliegenden Bericht werden die Arbeitszeitwünsche von abhängig Beschäftigten und von Nichtbeschäftigten ...
In den letzten zehn Jahren ist die Einwohnerzahl Westdeutschlands wanderungsbedingt um 4,8 Mill. gestiegen. Über die Hälfte dieser Nettozuwanderungen (Zuzüge abzüglich Fortzüge) ist auf die Zuwanderungen deutschstämmiger Personen aus den ost- und mitteleuropäischen Staaten sowie auf die Umzüge von Ost- nach Westdeutschland zurückzuführen. Die Integration in den Arbeitsmarkt hat für Zuwanderer einen ...
Unter den Nachfolgestaaten der Sowjetunion ist Weißrußland am stärksten von der durch das Reaktorunglück von Tschernobyl verursachten Strahlenbelastung betroffen. 22 vH der Fläche des Landes weisen eine radioaktive Kontaminierung mit mindestens 1 Curie Cäsium-137/km2 auf. 60 vH der verstrahlten Flächen befinden sich im Gebiet von Gomel, das mit 55 vH des radioaktiven Niederschlags im europäischen Teil ...
ln den beiden vergangenen Jahren hat die Geldmenge M3 sehr viel stärker zugenommen, als es den Zielvorstellungen der Deutschen Bundesbank entsprach. Es ist abzusehen, daß die Geldmenge auch 1994 oberhalb des - durch laufende Raten von 4 und 6 vH definierten - Zielkorridors bleiben wird. Trotzdem hat der Zentralbankrat der Deutschen Bundesbank am 21. Juli beschlossen, an diesem Ziel festzuhalten. Er ...