"Die Steuereinnahmen der öffentlichen Verwaltung haben im letzten Rechnungsjahr 1936/37 mit über 15 Milliarden R.M. das Ergebnis des Krisenjahres 1932/33 um rd. 50 v. H. überschritten. Auch das Aufkommen des bisher günstigsten Jahres 1929/30 ist im ganzen jetzt schon um etwa 1½ Milliarden R.M. übertroffen worden. Dieses Ergebnis ist in der Hauptsache durch das Mehraufkommen an Umsatzveranlagter Einkommen-, Lohn- und Körperschaftsteuer bedingt. Nicht so stark wie bei den Reichssteuern tritt die Besserung bei. den Landes- und Gemeindesteuern in Erscheinung, weil diese Steuern (in der Hauptsache Realsteuern) weniger von dem Auf und Ab der Wirtschaft betroffen werden, weil ferner inzwischen die Hauszinssteuer um 25 v. H. gesenkt wurde und die Schlacht- und Stempelsteuer auf das Reich überführt worden sind. Die Sozialversicherungsbeiträge spiegeln deutlich die Zunahme des Einkommens aus Lohn und Gehalt."
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