An den internationalen Warenmärkten hat die schwache Belebung der Preise, die in der zweiten Hälfte des November den seit Monaten anhaltenden Preisrückgang ablöste, weiter angehalten. Der vom Institut für Konjunkturforschung berechnete wöchentliche Preisindex für 20 Weltmarktwaren hat sich in den abgelaufenen beiden Wochen von 68,0 auf 68,4 erhöht. Leicht gestiegen sind vor allem die Weizenpreise, da die Nachfrage offenbar etwas reger geworden ist und die Meldungen über die argentinische Ernte wieder ungünstiger lauten. Etwas angezogen haben ferner die Preise für Zinn und Kautschuk; das Zinnkomitee hat die Erzeugungsquoten von 10 auf 70 v. H. der Standardquote gesenkt, die Kautschukverschiffungen gehen zurück. (Der Zinnpreis ist in dieser Woche allerdings erneut gesunken.) Auch der Preis am Baumwollmarkt konnte sich etwas erhöhen, da sich die Nachfrage der Industrie etwas über den tiefen Stand der vorangegangenen Wochen gehoben zu haben scheint, demgegenüber fiel die erneute Erhöhung der Ernteschätzung für amerikanische Baumwolle nur wenig ins Gewicht.
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