Die ernährungswirtschaftliche Blockadefestigkeit Deutschlands und Kontinentaleuropas

DIW Wochenbericht 30 / 1940, S. 145-152

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Abstract

"Wie im militärischen Bereich, so hatte England auch auf wirtschaftlichem Gebiet seine Kriegsmaßnahmen weitgehend auf die im Weltkrieg gewonnenen Erfahrungen gegründet. Es hoffte, daß eine lückenlose Abschnürung von jeder Zufuhr, ein Rückgang der deutschen landwirtschaftlichen Produktion und ein Versagen des Verteilungsapparates wie einst im Weltkrieg zum Zusammenbruch der deutschen Ernährungswirtschaft führen würden. In dieser Hoffnung wurde es bereits durch den bisherigen Verlauf des jetzigen Krieges bitter enttäuscht, und es ist daher in London von einer Aushungerung Deutschlands nicht mehr allzuviel die Rede. Um so lauter aber wird erklärt, daß die Ausdehnung des deutschen Machtbereichs auf die Länder Nord- und Westeuropas, welche sich aus eigener Scholle nicht ernähren könnten, die Ernährungswirtschaft Deutschlands vor unlösbare Probleme stellen würde. Zu beiden Fragen, der Blockadefestigkeit Deutschlands und der in den deutschen Machtbereich einbezogenen Länder, soll im folgenden Stellung genommen werden."


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