Wirtschaftsprobleme der deutschen Wiedervereinigung

DIW Wochenbericht 35 / 1955, S. 137-140

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Abstract

Die Wiedervereinigung der deutschen Landesteile zwischen Rhein und Oder soll wirtschafllichgesehen nach der übereinstimmenden Ansicht wohl aller Deutschen bewirken,daß im Raume des neu entstehenden deutschen Bundesstaates die volle Freizügigkeit derBewohner und der ungehinderte Austausch von Geld und Gütern gewährleistet ist. DiesesZiel nach über zehnjähriger Trennung zu erreichen, erfordert aber mehr als eineneinfachen staatlichen Gründungsakt. Insbesondere die Sicherung des freien Austauschesvon Geld und Gütern wirft eine Reihe von Problemen auf, die aus der Verschiedenheitder wirtschaftlichen und wirtschafispolitischen Entwicklung in den Jahren der Teilungerwachsen sind.Die folgenden Ausführungen zeigen, daß diese Probleme innerhalb eines angemessenenzeitlichen Spielraums durchaus lösbar sind, daß ihre Lösung aber die vorherige politischeLiedervereinigung, das heißt eine handlungsfähige Zentralgewalt, voraussetzt.


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