Von Ausbruch des Korea-Konfliktes an bis zu Beginn des laufenden Jahres befanden sich die Rohstoffmärkte in einem Zustand wachsender Nachfrage und sprunghaft steigender Preise. In den letzten Monaten jedoch vollzog sich hierin eine bedeutsame Wandlung: Die Preise einzelner Warengruppen erlitten beachtliche Rückschläge, während andere Märkte leichtere Preisabstriche zeigten oder sich auf dem erreichten Niveau annähernd stabilisierten. Die Waffenstillstandsverhandlungen in Korea brachten weitere Preisrückgänge, die jedoch bedeutend geringer ausfielen, als vielfach erwartet worden war. Es scheint sich langsam ein neues Preisniveau auf den Rohstoffmärkten herauszubilden. Die Stabilität dieses neuen Preisniveaus ist jedoch noch recht fraglich.
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