Der Bundespräsident, Johannes Rau, besuchte heute das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Wie schon seine Amtsvorgänger Richard von Weizsäcker und Roman Herzog wollte er sich als Ehrenmitglied des DIW Berlin vor Ort über die Arbeit des Instituts informieren.
Er wurde von dem Präsidenten des DIW Berlin, Klaus F. Zimmermann, empfangen. In seinem Grußwort sagte der Bundespräsident, dass er sich sehr auf den fachlichen Austausch freue. Dann trug er sich in das Gästebuch des DIW Berlin ein. Im Anschluss hatte er Gelegenheit, sich in kleinem Kreis über die Wissenschaftspolitik auszutauschen und über aktuelle wirtschaftspolitische Themen zu informieren. So war die Wirtschaftspolitik 2003/2004 ebenso wie die Finanzpolitik - auch vor dem Hintergrund des Irakkrieges - Gegenstand des Gesprächs. Rau sagte am Ende seines Besuchs zu Journalisten: “Wir haben ein intensives Gespräch geführt über die deutsche Volkswirtschaft, über wirtschaftliche Entwicklungen, über die Gefahr der Stagnation und über mögliche Mittel, dem entgegen zu wirken. Ich hoffe, dass die Politik vieles von dem, was hier überlegt wird, aufnimmt.“