Nach der Argentinienkrise: Abnehmende Finanzmarktintegration Lateinamerikas

Pressemitteilung vom 29. Oktober 2003

Nach der Argentinienkrise im Jahre 2002 gerieten alle großen lateinamerikanischen Länder unter Druck: Ihre internationalen Bankkredite und Kapitalzuflüsse nahmen stark ab, und ihre Währungen gerieten unter Abwertungsdruck.
Der aktuelle Wochenbericht 44/2003 des DIW Berlin zeigt, dass diese abnehmende Finanzmarktintegration und Wechselkursprobleme in Lateinamerika kaum auf eine „Ansteckung“, die durch das Herdenverhalten internationaler Investoren ausgelöst wurde, zurückgeführt werden können. Vielmehr dürften vor allem politische Faktoren in den jeweiligen Ländern eine wesentliche Rolle gespielt haben.
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