Steigende Bedeutung der alternativen Energieträger

Pressemitteilung vom 2. Februar 2005

Biokraftstoffe und Erdgas sind umweltfreundliche Alternativen für konventionellen Kraftstoff, dauerhaft werden diese aber den immer weiter steigenden Bedarf nicht decken können. Eine langfristige Lösung stellt die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger dar, so der aktuelle Wochenbericht Nr. 5/2005 des DIW Berlin. Wasserstoff hat den Vorteil, fast CO2-neutral hergestellt werden zu können. Die Herstellungsmöglichkeiten von Wasserstoff umfassen fossile, aber viel wichtiger auch regenerative Rohstoffquellen, so dass dies nachhaltige Potentiale zur Minderung der Energieversorgungsrisiken sowie Treibhausgasemissionen eröffnet.
Technisch ist eine Nutzung von Wasserstoff bereits möglich. Die bisher entwickelten Verfahren zur Herstellung und Speicherung des Gases sind zur Zeit jedoch noch stark optimierungsbedürftig und nicht reif für den Markt. Mit einer flächendeckenden Nutzung von Wasserstoff ist deshalb nicht vor 2020 zu rechnen. Kurz- und mittelfristig werden hauptsächlich Erdgas und Biokraftstoffe als Alternativen eine Rolle spielen. Als einem umweltfreundlicheren Ersatz für Erdöl wird dem Erdgas eine besondere Bedeutung als Übergangskraftstoff bei der Umstellung der Energieversorgung im Verkehrsbereich von endlichen auf regenerative Quellen zugeschrieben.
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