DIW Berlin bewirbt sich um Teilnahme an der Ausschreibung der Gemeinschaftsdiagnose

Pressemitteilung vom 13. Januar 2010

13. Januar 2010 – Das DIW Berlin wird sich um die Teilnahme an der Ausschreibung der Gemeinschaftsdiagnose bewerben. "Wir werden fristgemäß zum 18. Januar unsere Bewerbung abgeben, und es wird ein fachlich und inhaltlich überzeugendes Angebot sein," sagte DIW-Präsident Klaus F. Zimmermann. Das Institut werde dabei allem auf ein breites Fundament von Forschung und erstklassiger wissenschaftlicher Veröffentlichungen bauen. "Ich bin deshalb zuversichtlich, dass der Weg wissenschaftlicher Exzellenz am Ende zum Erfolg führt."

Bei der so genannten Gemeinschaftsdiagnose handelt es sich um von mehreren Wirtschaftsforschungsinstituten gemeinsam erstellte Konjunkturgutachten, die jeweils im Frühjahr und im Herbst der Bundesregierung übergeben werden. Auftraggeber ist das Bundeswirtschaftsministerium, das die Gemeinschaftsdiagnose jetzt zum zweiten Mal für einen Zeitraum von drei Jahren ausschreibt.

Bis zum 18. Januar müssen interessierte Institute ihr Teilnahmeinteresse beim Bundeswirtschaftsministerium bekunden. Aus dem Kreis der Bewerber werden dann bis zum Juli 2010 maximal sechs Bieter oder Bietergemeinschaften ausgewählt. Diese sechs werden zur Abgabe konkreter Angebote aufgefordert, aus denen dann maximal vier Bieter oder Bietergemeinschaften mit der Erstellung der Gemeinschaftsdiagnose für die nächsten drei Jahre beauftragt werden.

Das Konjunkturteam am DIW Berlin wird von Professor Christian Dreger geleitet, der erst vor kurzem an die Europa-Universität Viadrina berufen wurde. "Christian Dreger hat mit seinen ökonometrischen Modellen die empirische Basis der DIW-Konjunkturprognosen gestärkt und um regionale und branchenbezogene Analysen erweitert", sagte Zimmermann. Dreger stehe damit für die heute geforderte Verbindung von Politikberatung und wissenschaftlicher Exzellenz.

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