Konjunkturarbeit bleibt klarer Schwerpunkt am DIW Berlin

Pressemitteilung vom 10. Februar 2010

Das DIW Berlin bedauert, bei der Ausschreibung um die sogenannte Gemeinschaftsdiagnose nicht zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert worden zu sein. Das DIW Berlin hatte sich gemeinsam mit DB Research und dem Brüssel Center for European Policy Studies beim Bundeswirtschaftsministerium um den Auftrag beworben.

„Wir bedauern das, werden uns davon aber nicht entmutigen lassen,“ sagte DIW-Präsident Klaus F. Zimmermann. „Gemeinsam mit DB Research und dem CEPS hatten wir ein starkes Team mit wissenschaftlich hoch kompetenten Mitarbeitern gebildet – deswegen wollen wir unseren gemeinsamen Kurs fortsetzen.“ Zimmermann kündigte an, auch künftig vierteljährlich Konjunkturprognosen zu erstellen und zu veröffentlichen.

Darüber hinaus setzt das DIW Berlin darauf, auch künftig mit renommierten privatwirtschaftlichen Forschungsinstituten zusammenzuarbeiten. „Das Geschehen an den Finanzmärkten in Konjunkturmodelle zu integrieren, betrachten wir als große Herausforderung“, sagte DIW-Konjunkturchef Christian Dreger. „Dieser Aufgabe werden wir uns auf jeden Fall stellen.“

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