Seit zwei Jahren beteiligt sich die Bundeswehr an der Bekämpfung der Pirate-rie am Horn von Afrika – 250 Soldaten sind dort zur Zeit im Einsatz.
Mit mäßigem Erfolg: Die Zahl der Angriffe ist zwischen 2008 und 2009 sprunghaft gestiegen, der Abschreckungseffekt der Seestreitkräfte ist gering.
Basierend auf Experteninterviews und Modellanalysen stellt das DIW Berlin jetzt eine Studie zur Ökonomie der Piraterie vor. Eines der zentralen Ergebnisse: Nicht nur die Seeräuber vor Ort verdienen gut am Geschäft mit gekaperten Schiffen.
Zu den Hintergründen wollen wir Sie in einer Pressekonferenz informieren:
- Wie erklaert sich die Entwicklung der Zahl der Angriffe von somalischen Piraten in den letzten Jahren?
- Warum hat die „Operation Atalanta“ bislang einen so geringen Erfolg? Ist das Problem überhaupt von der Seeseite zu lösen?
- Und was macht die Piraterie zu einem so erfolgreichen Geschäftsmodell?
Hierzu laden wir herzlich ein.
Wann?
Mittwoch, 21. Juli 2010, 12.00 Uhr
Wo?
DIW Berlin, Mohrenstraße 58, 10117 Berlin, Schumpeter-Saal, 1. OG
Wer?
Dr. Anja Shortland, Autorin der Piraterie-Studie
Prof. Dr. Tilman Brück, Leiter der Abteilung Weltwirtschaft