DIW Berlin verbessert Kommunikation

Pressemitteilung vom 15. Juli 2011

Neben den Politik- und Wirtschaftsressorts werden auch Forschungs- und Wissenschaftsressorts gezielt angesprochen

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) stellt sein Kommunikationsteam neu auf. Die Wirtschaftsjournalistin Sabine Fiedler übernimmt die neu eingerichtete Position der Pressesprecherin. Die Ergebnisse der Langzeitstudie SOEP (Sozio-oekonomisches Panel) werden gezielt auch für die Wissenschaftsredaktionen aufbereitet. Diese Aufgabe hat Monika Wimmer übernommen. Die Leitung der für die gesamte Kommunikation des DIW Berlin zuständigen Abteilung wurde bereits Anfang Juni von Dr. Kurt Geppert übernommen.

Kurt Geppert, Volkswirt und Experte für Regionalentwicklung, ist seit 1977 am DIW Berlin als Wissenschaftler tätig, unterbrochen durch einen Forschungsaufenthalt an der Rutgers University in den USA. Geppert ist der Arbeit der Kommunikationsabteilung bereits seit vielen Jahren als Chefredakteur des DIW-Wochenberichtes, der wichtigsten Publikation des Forschungsinstituts, eng verbunden. Jetzt übernahm er zusätzlich die strategische Planung der Kommunikationsarbeit, die Koordination der Arbeitsbereiche sowie die Steuerung aller Verlags-, Vertriebs- und Marketingprozesse für die Öffentlichkeitsarbeit und für die Publikationen des Hauses. „Bei dem schwierigen Unterfangen, wissenschaftliche Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, werden wir im Zweifel nach dem Motto ‚komplizierte Wahrheit statt knalliger Schlagzeilen‘ verfahren“, erklärt Geppert.

Erstmals in seiner 85-jährigen Geschichte hat das DIW Berlin die Stelle einer Pressesprecherin eingerichtet. Auf diesen Posten berufen wurde die Wirtschafts- und Politikjournalistin Sabine Fiedler. Sie wird die Pressestelle leiten, die strategische Pressearbeit planen und die Zusammenarbeit mit den Journalisten koordinieren. Die 36-Jährige arbeitete zuvor als Redakteurin und Korrespondentin in Deutschland, Italien und den Niederlanden. Sie schrieb u.a. für die Wirtschaftswoche, Reuters, den Stern, die Frankfurter Rundschau, FAZ.NET und den Springer Auslandsdienst.

Ebenfalls neu eingerichtet hat das DIW Berlin eine Stelle für die gezielte Betreuung der Wissenschaftspresse. Vor allem die Ergebnisse der Langzeitstudie SOEP (Sozio-oekonomisches Panel) sind nicht nur für die Wirtschafts- und Politikressorts interessant, sondern zunehmend auch für andere Ressorts, insbesondere für die Wissenschaftsredaktionen. Bereits seit Januar 2011 ist Monika Wimmer als Pressereferentin für das SOEP (Sozio-oekonomisches Panel) tätig. Monika Wimmer arbeitete zuvor als Wissenschaftsjournalistin u.a. für den ARD-Hörfunk, Psychologie heute und die Berliner Zeitung. Sie ist neben ihrer Tätigkeit im DIW Berlin nach wie vor freiberuflich als Medientrainerin für Wissenschaftler aktiv.

Der bisherige Leiter der DIW-Stabsabteilung Kommunikation, Carel Mohn, hat das DIW Berlin verlassen und ist nun als Kommunikationsdirektor im Berliner Büro der European Climate Foundation (ECF) tätig. Der Journalist und Politikwissenschaftler hatte die Kommunikation des DIW Berlin seit 2007 geführt. „Wir danken Herrn Mohn für seine hervorragende Arbeit“, erklärt DIW-Vorstandsvorsitzender Gert G. Wagner. „Er hat die Kommunikation des DIW nicht nur sicher durch stürmische Zeiten geleitet, sondern die Abteilung auch maßgeblich umgestaltet und zu neuer Leistungsfähigkeit weiterentwickelt.“

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