Helmut Lütkepohl, ab 2012 Dekan des Graduate Center of Economic and Social Research am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), ist vom Handelsblatt erneut zum forschungsstärksten Auslandsökonomen gekürt worden. Der international renommierte Ökonometriker, derzeit noch Professor am European University Institute Florenz, wird das Ausbildungszentrum des DIW Berlin ab Beginn kommenden Jahres leiten. Das Handelsblatt wählte ihn im aktuellen Ranking wie bereits im Vorjahr auf Platz eins der 100 Namen umfassenden Liste.
Die Zeitung untersucht seit 2006 regelmäßig die Forschungsleistung von Ökonomen und VWL-Fakultäten anhand international gängiger Kriterien. Die Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich erstellt das Ranking. Basis sind die wissenschaftlichen Veröffentlichungen der Ökonomen in Fachzeitschriften. Sie sind Teil einer
Datenbank, die die Publikationen von insgesamt 2412 Volkswirten an 81 Universitäten enthält.
Ebenfalls auf die Bestenliste der Zeitung schafften es zwei weitere Mitarbeiter des DIW Berlin: In der Kategorie Auslandsökonomen wurde auch der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des DIW Berlin, Georg Weizsäcker, gelistet, der gleichzeitig Professor am University College London ist. In der Kategorie„Ökonomen unter 40“ schaffte es Thomas Siedler unter die Top 100.