Kommentar vom 14. März 2012
„Jedermann dienstbar, niemandem untertan“ – mit diesem Anspruch hat der damalige DIW-Präsident Ferdinand Friedensburg in den 50er Jahren eine Maxime gesetzt, die heute wieder besonderes Gewicht hat. In Zeiten langanhaltender Wirtschafts- und Finanzkrisen ist wissenschaftliche Politikberatung gefragter denn je. Aber immer öfter wird der Einfluss von Lobbyorganisationen auf politische Entscheidungen und Gesetzesinitiativen beklagt. Umso wichtiger ist es, dass die Öffentlichkeit darüber informiert wird, wenn in Studien und Meinungen nicht zuletzt aufgrund der Finanzierung durch entsprechende Interessenvertreter nur scheinbar unabhängige wissenschaftliche Ergebnisse erarbeitet und als solche kommuniziert werden.
Der vollständige Kommentar im Wochenbericht 11/2012 (PDF, 111.28 KB)