Kommentar vom 22. August 2012
In der aktuellen Diskussion um das Ehegattensplitting in Deutschland wird von einigen Politikern und Politikerinnen eine Reform hin zu einem Familiensplitting nach französischem Vorbild vorgeschlagen. Dieses wäre ein faireres Steuersystem, so wird häufig argumentiert, weil so Kinder steuerlich berücksichtigt würden und nicht das Vorhandensein eines Trauscheins. Darüber hinaus zeigen empirische Studien, dass das Ehegattensplitting eines der größten Erwerbshemmnisse für Frauen in Deutschland ist.
Könnte der Übergang zu einem Familiensplitting beide Kritikpunkte entschärfen?
Der vollständige Kommentar im Wochenbericht 34/2012 (PDF, 85.6 KB)