Kommentar vom 27. Februar 2013
Vor etwa zwei Wochen traten 200 Politiker und Wissenschaftler mit einem offenen Brief an die Medien, in dem sie eine Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden pro Woche forderten, um dadurch die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Die Idee scheint unmittelbar einleuchtend zu sein: Wenn alle weniger arbeiten, kann man mehr Leuten einen Arbeitsplatz verschaffen. Den bereits Beschäftigten soll in Zukunft ein Teuerungsausgleich gezahlt werden, die Produktivitätszuwächse sollen dazu dienen, um die Arbeitszeitverkürzung zu finanzieren. Wer diese Vorstellungen durchsetzen soll, bleibt allerdings offen.
Der vollständige Kommentar im DIW Wochenbericht 9/2013 (PDF, 68.48 KB)