Tschechische Wohnungswirtschaft in der Transformation

DIW Wochenbericht 49 / 1995, S. 847-856

Maria Lodahl

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Abstract

Wohnen, so der tschechische Wirtschaftsminister Dyba, sei eine Dienstleistung mit privatem Charakter. Der Staat sei in der Marktwirtschaft nicht verpflichtet, jedem einzelnen Buerger diese Dienstleistung zu garantieren. Der Staat muesse aber geeignete Rahmenbedingungen schaffen, um das Wohnen fuer die Buerger erschwinglich zu machen. Der schnelle Rueckzug des Staates aus der Wohnungspolitik am Anfang der Transformationsphase hinterliess allerdings ein Vakuum, in dessen Folge der Wohnungsbau zum Stillstand kam. Die Wohnungspolitik versucht nun, einerseits die marktwirtschaftliche Grundorientierung zu staerken und andererseits staatliche Massnahmen zielgenauer auf die sozial Beduerftigen zu konzentrieren. Um die steigende Nachfrage zu decken, muesste der Wohnungsbau in Tschechien drastisch ausgeweitet werden.


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