DIW Wochenbericht 24 / 2002, S. 375-383
Kirsten Lommatzsch, Katja Rietzler
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Nach Berechnungen des DIW Berlin ist das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum im ersten Quartal 2002 um 0,3 % gestiegen; dies entspricht einer laufenden Jahresrate von 1,2 %. Damit scheint die konjunkturelle Schwäche vom vergangenen Jahr allmählich abzuklingen. Die leichte Erholung ist vor allem auf den höheren Außenbeitrag zurückzuführen; während die Exporte im Euroraum um 1 % zunahmen, gingen die Importe deutlich zurück. Von den inländischen Nachfragekomponenten hingegen sind bislang kaum Wachstumsimpulse ausgegangen. So stagnierte der private Konsum im ersten Quartal, und die Entwicklung der Investitionen ist weiterhin abwärts gerichtet.
Themen: Konjunktur
Frei zugängliche Version: (econstor)
http://hdl.handle.net/10419/151147
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