DIW Wochenbericht 22 / 2005, S. 361-369
Ulrich Fritsche
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Konjunkturprognostiker stehen im Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik. Im vorliegenden Bericht wird folgenden Fragen nachgegangen: Was können Konjunkturprognosen leisten? Welchen Kriterien haben sie zu genügen? Wie sind die Leistungen von - zum Teil öffentlich geförderten - Institutionen, die Konjunkturprognosen liefern, zu beurteilen? Haben sich Konjunkturprognosen bewährt? Was sind die Gründe für Unterschiede bei der Prognosegüte? Insgesamt zeigt sich, dass die untersuchten Prognosen im Großen und Ganzen den Kriterien der Unverzerrtheit und Rationalität genügen. Bezüglich Beschleunigungen und Verlangsamungen schneiden sie auf jeden Fall deutlich besser als ein Münzwurf ab. Allerdings sind die Fehlermargen relativ hoch und nehmen mit der Länge des Prognosezeitraums zu - Konjunkturprognosen sind unsicher. Die mit der Prognose verbundene Unsicherheit sollte angegeben werden. Prognoseinstitutionen sollten zudem ihre Prognoseinstrumente wissenschaftlich nachvollziehbar machen und die Anwendungsbedingungen ihrer Aussagen offen legen.
Themen: Konjunktur
Frei zugängliche Version: (econstor)
http://hdl.handle.net/10419/151381
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