Zur Lage der holzverarbeitenden Industrie

DIW Wochenbericht 10 / 1935, S. 41-42

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Abstract

Die Erzeugnisse der holzverarbeitenden Gewerbezweige gehören teils zu den Investitionsgütern - wie z. B. Bauteile verschiedener Art, hölzerne Häuser und Baracken, Werkzeuge und Werkzeugteile, Karosserien. Wagen und dergl., Büromöbel, Stühle für Gaststätten und Versammlungsräume -, teils zu den Verbrauchsgütern des elastischen Bedarfs - Haushaltsmöbel, Haus- und Küchengeräte, z. T. Bürsten sowie eine Reihe kleinerer Gebrauchsgegenstände. Bei beiden Warengruppen ist der Bedarf besonders konjunkturabhängig. Es ist deshalb trotz der außerordentlich vielseitigen Verwendung von Holz in der Wirtschaft nicht überraschend, daß sich die Geschäftstätigkeit in den holzverarbeitenden Industriezweigen - nach starkem Rückgang in der Depression - seit 1933 durchgehend erheblich belebt hat. Hinzu kommt, daß die Maßnahmen der Reichsregierung zur Arbeitsbeschaffung vielfach geeignet waren, gerade auch die Beschäftigung in den holzverarbeitenden Gewerben zu fördern oder anzuregen, so vor allem die Ehestandsdarlehen, die Inangriffnahme der großen Tiefbauarbeiten, die Errichtung von Arbeitsdienstlagern und dergl.

Themen: Industrie


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