Kinderbetreuungspolitik ist auch Bildungspolitik, nicht nur Arbeitsmarktpolitik: Kommentar von Pia Schober

Kommentar vom 13. August 2014

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat, so aktuelle Medienberichte, ihr Vorhaben, die Qualität der Kindertagesbetreuung einheitlich zu regeln, zunächst einmal verschoben. Verbindliche und bundesweit einheitliche Standards, wie viele Kinder eine Erzieherin oder ein Erzieher betreuen darf und welche Qualifikationen dafür nötig sind, soll es später geben. Ein aktueller Gesetzesentwurf konkretisiert zwar angeblich den weiteren Ausbau der Ganztagsbetreuung, die Aufteilung der Ausbaufinanzierung zwischen Bund und Ländern und setzt Anreize zur Verbesserung gesundheitsrelevanter Aspekte. Liest man die Pressemitteilungen des Bundesfamilienministeriums so soll allerdings bei einer ersten Bund-Länder-Konferenz zur Kindertagesbetreuung im Herbst diesen Jahres das Thema Qualität im Fokus stehen. In Hinblick auf das Ziel, möglichst allen Eltern und Kindern Zugang zu einer hochwertigen Betreuung zu ermöglichen, ist das mehr als überfällig.

Der vollständige Kommentar im Wochenbericht 33/2014 (PDF, 137.3 KB)