DIW Wochenbericht 48 / 1989, S. 603-608
Kurt Hornschild
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In der Bundesrepublik konnten kleine und mittlere Unternehmen des produzierenden Gewerbes und Pflanzenzüchter seit 1979 Zuschüsse zu ihren Personalaufwendungen für Forschung und Entwicklung (FuE) erhalten. Das zunächst bis 1984 befristete "FuE-Personalkostenzuschußprogramm" des Bundesministers für Wirtschaft (BMWi) wurde 1985 um vier Jahre (bis 1988) verlängert und um das Programm "Forschungspersonal-Zuwachsförderung" des Bundesministers für Forschung und Technologie (BMFT) ergänzt. Während es sich bei dem "FuE-Personalkostenzuschußprogramm" um eine Bestandsförderung der FuE-Aktivitäten kleiner und mittlerer Unternehmen handelte, verlangte die "Zuwachsförderung" Neueinstellungen, die mit einem FuE-Kapazitätszuwachs verbunden sind.Mit dem "FuE-Personalkostenzuschußprogramm" wurden im Zeitraum 1979 bis 1988 knapp 20 000 Unternehmen gefördert; aufgewendet wurden dafür 3,14 Mrd. DM. Bei der "Zuwachsförderung" waren Unternehmen antragsberechtigt, die in der Zeit vom 1. 9. 1984 bis 31. 12. 1987 FuE-Personal eingestellt haben. Mit diesem Programm dürften bis jetzt mehr als 6 000 Unternehmen gefördert worden sein; die dafür aufgewendeten Mittel betragen nach Angaben des BMFT 230 Mill. DM. Nachdem das DIW bereits über die wichtigsten Ergebnisse einer schriftlichen Unternehmensbefragung informiert hatte, gibt der vorliegende Bericht eine Zusammenfassung der jetzt abgeschlossenen Programmevaluation der "Zuwachsförderung".
Themen: Forschung und Entwicklung
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