Erdkabel – eine weitere Erscheinung in der Gespensterdebatte um Stromengpässe: Kommentar von Claudia Kemfert

Kommentar vom 14. Oktober 2015

Die Bundesregierung hat beschlossen, einen Teil des Stromnetzausbaus unterirdisch zu verlegen. Vorausgegangen war ein Streit über den Ausbau der Netze: Insbesondere in Bayern, aber auch in vielen anderen Bundesländern gibt es verstärkt Bürgerproteste gegen einen weiteren Ausbau der Hochspannungsleitungen. In der Tat muss man sich fragen, ob wirklich jede Leitung in dem Umfang notwendig ist wie geplant. Bisherige Netzplanungen gehen noch immer von einem hohen Anteil von konventionell erzeugtem Strom aus. Wenn man allerdings annimmt, dass neben einem sinkenden Anteil von aus Atomanlagen gewonnenem Strom auch der Strom aus Kohlekraftwerken sinkt, kann die Bedarfsplanung durchaus geringer ausfallen.

Der vollständige Kommentar im Wochenbericht 42/2015 (PDF, 133.9 KB)

keyboard_arrow_up