Steuerliche Forschungsförderung: wenig attraktiv für kleine Unternehmen: Kommentar von Heike Belitz

Kommentar vom 13. Juli 2016

Rechtzeitig vor der Bundestagswahl bringen Verbände, Berater und die Politik wieder die steuerliche Förderung für Unternehmensforschung auf die Tagesordnung, diesmal in der Light-Variante für den Mittelstand. Dabei gibt es starke Zweifel an der Wirksamkeit dieser Maßnahme in der großen, heterogenen Gruppe der innovativen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

In vielen Ländern mit langjähriger Erfahrung kühlt sich gerade die Begeisterung für die teure und wenig zielgenaue steuerliche Forschungsförderung ab. Skepsis gegenüber dem Kopieren der Fördermodelle aus dem Ausland ist deshalb geboten. Dort, wo bereits alle Unternehmen eine steuerliche Förderung beanspruchen können, fließen die Mittel vor allem an die großen, etablierten Unternehmen. Seit kurzem ist nun bekannt, dass etwa in Österreich und Spanien weniger als die Hälfte aller anspruchsberechtigten Unternehmen diese „Forschungsprämie“ nutzt.

Der vollständige Kommentar im Wochenbericht 28/2016 (PDF, 143.64 KB)

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