Trotz der insgesamt positiven wirtschaftlichen Entwicklung im ersten Quartal zeichnet sich in der Bauwirtschaft eine Spaltung der Konjunktur ab. Der Wohnungsbau wird zurückfallen, während im gewerblichen Bau mit konstant hohen Zuwächsen zu rechnen ist. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 27-28/2007.
Das gesamte Bauvolumen wird in diesem Jahr preisbereinigt um 2 % wachsen - nach 5% im Jahr 2006. Der Preisanstieg wird aufgrund von Steuer- und Kostenerhöhungen sowie steigenden Gewinnmargen im Jahresdurchschnitt auf etwa 6 ½ % veranschlagt. Nominal gesehen wird das Bauvolumen in Deutschland 2007 mit fast 8 ½ % nochmals stärker zunehmen als im Vorjahr.