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Pressemitteilung
Die deutsche Wirtschaft setzt die rasante Aufwärtsbewegung auch im dritten Quartal fort: Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) weist einen Indexstand von 106 Punkten auf. Damit liegt der Barometerstand für dieses Quartal sogar geringfügig höher als für das zweite und weiterhin deutlich über der 100-Punkte-Marke, die ...
30.08.2017
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Personalie
Anna Lu, who worked at the Firms and Markets department, has successfully defended her dissertation at the Heinrich Heine University Düsseldorf.
The dissertation with the title "Three Essays on Empirical Industrial Organization in Grocery Retailing" was supervised by Prof. Dr. Tomaso Duso (DIW Berlin, Heinrich Heine University Düsseldorf) and Prof. Dr. Justus Haucap (Heinrich Heine ...
28.08.2017
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Kommentar
von Herbert Brücker (IAB) und Jürgen Schupp (SOEP)
Unter Berufung auf eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) meldete die BILD-Zeitung, dass 59 Prozent der Geflüchteten keinen Schulabschluss besitzen. Dabei werden auf Grundlage einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu den arbeitsuchenden Geflüchteten, die angeben, über keine abgeschlossene ...
24.08.2017
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Pressemitteilung
Aktuell, fundiert und prägnant – mit diesem Anspruch startet heute DIW aktuell, das neueste Publikationsformat des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Zu aktuellen wirtschaftspolitischen Themen und Ereignissen wird es künftig regelmäßig kurze Analysen und Berechnungen liefern.
24.08.2017
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DIW aktuell
Das Thema Altersarmut spielt auch im Bundestagswahlkampf 2017 eine große Rolle. Langfristig die beste Lösung, um Altersarmut zu vermeiden, wären höhere Löhne durch eine höhere Produktivität. Doch auch das Rentensystem selbst bietet Ansatzpunkte, vor allem kurz- und mittelfristig. Einige Reformvorschläge sehen Verbesserungen für Personen vor, die ü...
24.08.2017
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Pressemitteilung
Vor allem bei Berufseinsteigern und -einsteigerinnen verringert sich das Interesse an Politik, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlieren. Das hat langfristige Folgen: Auch zehn Jahre danach sind sie noch stärker politikverdrossen als andere – und zwar selbst dann, wenn sie wieder Arbeit gefunden haben. So lautet das Ergebnis einer Studie, die Forscher aus der Schweiz und Dänemark auf Basis ...
24.08.2017
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Pressemitteilung
Väter und Mütter teilen sich Familien- und Erwerbsarbeit gleichmäßiger auf - Erweiterungen des Elterngeldes wie eine Familienarbeitszeit können egalitäre Aufgabenverteilung forcieren
Das im Jahr 2007 eingeführte Elterngeld hat soziale Normen verändert. Wie eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt, gehen viele Mütter ...
23.08.2017
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Interview
Frau Wrohlich, 2007 wurde das Elterngeld eingeführt. Die Auswirkungen dieser Maßnahme wurden bereits aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht. Was war die Fragestellung der aktuellen Studie des DIW Berlin?
In dieser Studie haben wir untersucht, ob das Elterngeld einen Einfluss auf die Normen und Einstellungen in Deutschland hatte. Insbesondere haben wir uns angeschaut, ob sich die soziale ...
23.08.2017| Katharina Wrohlich
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Kommentar
Rechtzeitig zum 130. Geburtstag des Labels „Made in Germany“ scheinen die deutschen Autokonzerne dem Qualitätssiegel den Garaus machen zu wollen. Der zentrale Inhalt von „Made in Germany“ ist das Versprechen auf zuverlässig hohe Produktqualität und die bestmögliche Ingenieursleistung. Die Absprachen und Tricksereien der Autobauer – mehr oder weniger ...
23.08.2017| Martin Gornig
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Statement
Die Debatte um eine mögliche Übernahme großer Teile der insolventen Air Berlin durch Lufthansa kommentiert Tomaso Duso, Leiter der Abteilung Unternehmen und Märkte am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt:
18.08.2017| Tomaso Duso
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Blog Marcel Fratzscher
Dieser Beitrag ist am 18. August in der ZEIT ONLINE–Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen.
Sehr vielen Deutschen geht es heute deutlich besser – dem Aufschwung sei Dank. Das Problem ist nur: Wer vor zehn Jahren arm war, ist es wahrscheinlich heute immer noch.
Selten waren so viele Deutsche mit ihrem persönlichen Leben so zufrieden wie heute. Erstaunlicherweise ...
18.08.2017| Marcel Fratzscher
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Bericht
Das DIW Berlin lädt ein zur dritten Berliner Rede zur Integrationspolitik. Zu Gast ist Peter Altmaier (CDU), Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben.
Nach dem erfolgreichen Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe von DIW Berlin und dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) mit dem Bundesvorsitzenden von Bündnis ...
16.08.2017
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Statement
Die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Klage gegen das Anleihenkaufprogramm der EZB kommentiert DIW-Präsident Marcel Fratzscher wie folgt:
15.08.2017| Marcel Fratzscher
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Blog Marcel Fratzscher
Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Klage gegen die EZB ist ein falscher Kompromiss. Das Bundesverfassungsgericht signalisiert, dass es das Anleihenkaufprogramm der EZB für einen Verstoß gegen europäisches Recht hält. Das Bundesverfassungsgericht ist jedoch nicht gewillt, selbst eine Entscheidung zu treffen, sondern überlässt die Entscheidung dem Europäischen ...
15.08.2017| Marcel Fratzscher
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Statement
Das Statistische Bundesamt hat heute Morgen bekanntgegeben, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2017 um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen ist. Ferdinand Fichtner, Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), kommentiert die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wie folgt:
15.08.2017| Ferdinand Fichtner
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Medienbeitrag
Die Diesel-Sparfüchse müssen jetzt einen umfangreichen Wertverlust ihres Fahrzeugs in Kauf nehmen. Zehn Prozent Rabatt für einen Neuwagen sind ein Hohn.
Die sogenannte Umweltprämie der Autohersteller wäre ein guter Witz, wenn sie nicht ernst wäre. Da hat man den Kunden jahrelang vorgegaukelt, sie würden ein umweltschonendes Fahrzeug kaufen – und jetzt, wo herauskommt, ...
14.08.2017| Claudia Kemfert
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Blog Marcel Fratzscher
Dieser Beitrag ist am 14. August 2017 bei versicherungswirtschaft-heute.de erschienen.
Der zunehmende Protektionismus ist heute eine der größten Gefahren für die Weltwirtschaft. Es wäre jedoch zu einfach, den Protektionismus nur als Fehler populistischer Politiker abzutun. Denn der Widerstand gegen die Globalisierung hat seit der globalen Finanzkrise 2008 massiv zugenommen.
Und ...
14.08.2017| Marcel Fratzscher
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Pressemitteilung
DIW-Studie nimmt großstädtische Industrie unter die Lupe: Die Produktion wächst stärker als in Deutschland insgesamt, die Produktivität ist höher und die Firmen sind forschungs- und exportorientierter – Um langfristig als Standort attraktiv zu bleiben, müssen die Städte jedoch einiges tun
Die Industrieproduktion ist in den 15 größten deutschen ...
09.08.2017
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Interview
Herr Eickelpasch, mit dem Begriff Industriestadt verbindet man Bilder von riesigen Fabriken und rauchenden Schornsteinen. Inwieweit trifft dieses Bild noch zu und inwieweit hat es sich gewandelt?
In den Großstädten ist die Industrie, so wie wir sie heute kennen, sehr modern. Das verarbeitende Gewerbe in den großen Städten zeichnet sich dadurch aus, dass es hoch produktiv ist ...
09.08.2017| Alexander Eickelpasch
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Kommentar
Am 9. August 2007 kam die verheerende Wucht der sinkenden US-Immobilienpreise endgültig im europäischen Bankensystem an. Zum ersten Mal seit dem 11. September 2001 pumpte die EZB wieder Milliardensummen in den Bankensektor. Der Geldmarkt war dabei auszutrocknen. Zu groß war das Misstrauen geworden, faule US-Hypothekenpapiere könnten die Gegenpartei ins Schlingern bringen und schließlich ...
09.08.2017| Dorothea Schäfer