15. Juni 2019

Lange Nacht der Wissenschaften

Lange Nacht der Wissenschaften 2019

Termin

15. Juni 2019
17:00 -24:00 Uhr

Am 15. Juni 2019 von 17 bis 24 Uhr öffnen etwa 70 wissenschaftliche Einrichtungen in Berlin und auf dem Potsdamer Telegrafenberg ihre Türen und laden herzlich zur Langen Nacht der Wissenschaften ein. An über 100 Veranstaltungsorten heißt es: staunen, berühren, begreifen!

Gemeinsam mit fünf anderen Leibniz-Instituten nimmt das DIW Berlin in den Räumen der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin-Mitte an der Langen Nacht der Wissenschaften teil.

Programm des DIW Berlin

Im Folgenden finden Sie die Vorträge der WissenschaftlerInnen des DIW Berlin auf der Langen Nacht der Wissenschaften 2019.

Jakob Miethe
18.45 Uhr | Raum Berlin 1.15

Warum ist Ihr Geld eigentlich noch nicht auf den Britischen Jungferninseln vor dem Fiskus versteckt? Und wie schaffen es Unternehmen trotz Millionengewinnen keine Steuern zu zahlen? Jakob Miethe, Doktorand am DIW, klärt über übliche Steuertricks auf und macht an anschaulichen Beispielen die Logik der internationalen Steueroptimierung deutlich.


Foto: privat

Kai Uwe Müller (DIW Berlin) und Holger Bonin (IZA)
19.30 Uhr | Raum Leipzig 1.04

Wie entwickelt sich die menschliche Arbeit und welchen Herausforderungen müssen wir uns künftig stellen? Welche generellen Trends ergeben sich aus der Erfahrung der Vergangenheit?  Wo kann und muss die Politik tätig werden? Müssen wir Angst um unsere Arbeitsplätze haben? Holger Bonin (IZA) und Kai-Uwe Müller (DIW Berlin) diskutieren mit dem Publikum über die Arbeitsorganisation der Zukunft.


Foto: privat

Prof. Dr. Stefan Liebig
20.15 Uhr | Raum Berlin 1.15

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist gut, regelmäßig werden neue historische Tiefststände der Arbeitslosigkeit verkündet, viele Haushalte verzeichnen Einkommenszuwächse. Trotz dieser positiven Entwicklung werden in der öffentlichen Debatte die Stimmen lauter, Deutschland sei zunehmend ungerecht. Doch spiegelt dies die Meinung der Bevölkerung wieder? Wird Deutschland aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger tatsächlich ungerechter und was ist mit Ungerechtigkeit gemeint? Antworten darauf gibt die Umfrage „Leben in Deutschland“, eine der umfassendsten Längsschnittbefragungen weltweit.


Foto: DIW Berlin / F. Schuh

Renke Schmacker
21.00 Uhr | Raum Leipzig 1.04

Hoher Zuckerkonsum wird mit Übergewicht und Diabetes in Verbindung gebracht. In der öffentlichen Debatte wird daher immer wieder die Forderung nach einer Steuer auf zuckerhaltige Softdrinks laut. Doch hat eine solche Steuer das Potential den Konsum zu reduzieren? Wie reagieren die Produzenten? Was trinken die Leute stattdessen? Und belastet die Steuer insbesondere ärmere Bevölkerungsgruppen? Ein Blick auf die Erfahrungen anderer Länder kann erste Antworten auf diese Fragen geben.


Foto: privat

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