Der deutsche Außenhandel trug in den letzten Monaten das Gepräge einer Übergangsperiode. Bei der Einfuhr mußte versucht werden, die Erfordernisse der Devisenlage mit den Notwendigkeiten der Rohstoffversorgung in Einklang zu bringen. Andererseits gewannen Zahlungs- und Verrechnungsabkommen, Kompensations- und Rohstoffkreditgeschäfte beträchtlichen Einfluß auf den Außenhandel.
Die Wirkungen der Zinskonversion kommen in erster Linie dem deutschen Hausbesitz zugute. Die folgenden Ausführungen versuchen, die Veränderungen der Zinsbelastung des Hausbesitzes seit dem Jahr 1931 darzustellen. Die Konversion der Pfandbriefe zusammen mit den Zinsnachlässen der Sparkassen und Versicherungen dürfte dem Hausbesitz eine jährliche Entlastung um rd. 140 Mill. RM bringen.
Im Jahre 1934 haben die Umsätze des Einzelhandels beträchtlich zugenommen. Nach den Ermittlungen des Instituts für Konjunkturforschung lagen sie um rd. 11 v. H. über Vorjahrsstand. Diese Steigerung entspricht fast genau der Einkommensbewegung: Das Einkommen am Lohn und Gehalt - der wichtigste Teil des Volkseinkommens - war im Jahre 1934 um rd. 12 v. H. höher als im Jahr vorher.