Der Frauenanteil in den Vorständen der 100 größten Banken in Deutschland stagnierte 2018 bei knapp neun Prozent. In den 60 größten Versicherungen nahm er um gut einen Prozentpunkt auf fast zehn Prozent zu. Während sich damit in den Vorständen die schon in den vergangenen Jahren schwache Dynamik fortgesetzt hat, fällt sie nun auch in den Aufsichtsräten des Finanzsektors verhalten aus. Der Frauenanteil ...
Wir Menschen handeln in alltäglichen Situationen routiniert und automatisiert. So entscheiden die meisten selbstverständlich, ihren Arbeitslohn nicht sofort „auf den Kopf zu hauen“; sie teilen ihn für den Lebensunterhalt bis zum nächsten Lohntag auf. Aber Finanzwissen und Vernunft reichen oft nicht aus, um auch für die ferne Zukunft vorzusorgen. Das ist empirisch ...
Dieser Beitrag von Marcel Fratzscher, Daniela Schwarzer und Guntram Wolff ist am 16. Januar beim Handelsblatt erschienen. Im Wahljahr 2019 kann europapolitisches Zögern zur Gefahr werden. Der Zusammenhalt der EU steht auf dem Spiel. Die Europawahl und der Ausgang der Wahlen in einigen EU-Mitgliedstaaten werden in diesem Jahr zeigen, ob antieuropäische, illiberale Kräfte ...
Dieser Beitrag ist am 16. Januar bei Spiegel Online erschienen. Kommt nun der harte Brexit? Wie stark wird er Europa und Deutschland schaden, könnte es unsere Wirtschaft sogar in die Rezession treiben? Viele sind nach der Ablehnung des Brexit-Abkommens durch das britische Parlament stark verunsichert und besorgt. Dabei ist diese Entscheidung bei Weitem nicht so negativ, wie viele ...
DIW-Präsident Marcel Fratzscher kommentiert die Ablehnung des Brexit-Abkommens durch das britische Unterhaus:
As a contribution to the currently ongoing larger effort to establish Open Science as best practices in academia, this article focuses on the Open Source and Open Access tiers of the Open Science triad and community software projects. The current situation of research software development and the need to recognize it as a significant contribution to science is introduced in relation to Open Science. ...
Trotz Hilfspaketen und Reformversprechen: Griechenlands Wirtschaft gleicht noch immer einem wackeligen Kartenhaus. Wie sich die Bilder wiederholen: Ende 2014 besuchte Kanzlerin Merkel ihren griechischen Kollegen Samaras, beglückwünschte ihn zur Beendigung der griechischen Krise und würdigte die Anstrengungen des griechischen Volkes. Anfang 2019: Merkel besucht Tsipras, beglückwünscht ...
Individuals often have to decide to which degree of risk they want to expose others, or how much risk to accept if their choice has an externality on third parties. One typical application is a household. We run an experiment in the German Socio-Economic Panel with two members from 494 households. Participants have a good estimate of each other’s risk preferences, even if not explicitly informed. They ...
The ability-to-pay approach assesses taxes paid as a sacrifice by the taxpayers. This raises the question of how to define and how to measure it: in absolute, relative, or marginal terms? U.S. respondents prefer a tax schedule that is either a pure (absolute) Equal Sacrifice or a mixture of Equal Sacrifice and Utilitarianism [Weinzierl, 2014]. To determine whether Germans prefer absolute, relative, ...