-
DIW Wochenbericht 27 / 2002
Im vergangenen Jahr nahm das aggregierte Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte im Euroraum erstmals seit Jahren wieder zu, und der Bruttoschuldenstand hat sich kaum noch verringert. Die Abgabenquote ging - auch als Folge von Steuerreformen - auf das Niveau von 1995 zurück, während die Ausgabenquote vor allem wegen des Wirkens der automatischen Stabilisatoren konjunkturbedingt leicht stieg. ...
2002| Joachim Volz
-
DIW Wochenbericht 25 / 2002
Dieser Bericht wurde erarbeitet von folgenden wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstituten: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg, Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel, Institut für Wirtschaftsforschung Halle, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim.
2002| Karl Brenke, Alexander Eickelpasch, Dieter Vesper
-
DIW Wochenbericht 24 / 2002
Nach Berechnungen des DIW Berlin ist das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum im ersten Quartal 2002 um 0,3 % gestiegen; dies entspricht einer laufenden Jahresrate von 1,2 %. Damit scheint die konjunkturelle Schwäche vom vergangenen Jahr allmählich abzuklingen. Die leichte Erholung ist vor allem auf den höheren Außenbeitrag zurückzuführen; während die Exporte im Euroraum um 1 % zunahmen, gingen die Importe ...
2002| Kirsten Lommatzsch, Katja Rietzler
-
DIW Wochenbericht 22 / 2002
Immer wieder wird behauptet, dass Arbeitslose zu wenig arbeitsbereit seien. Ob das zutrifft, wurde anhand der Befragungsdaten des Sozio-oekonomischen Panels untersucht. Tatsächlich stehen die meisten registrierten Arbeitslosen - etwa 80 % - dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Ein Fünftel will überhaupt keine Erwerbstätigkeit mehr aufnehmen. Besonders stark ausgeprägt ist die Distanz zum Arbeitsmarkt bei ...
2002| Karl Brenke
-
DIW Wochenbericht 20 / 2002
2002| Andreas Cors
-
DIW Wochenbericht 17/18 / 2002
2002
-
DIW Wochenbericht 15 / 2002
Dem Beitritt zur Europäischen Union (EU), den zahlreiche Länder anstreben, wird mit einiger Verzögerung die Einführung des Euro folgen. Schon jetzt stellen sich daher zwei grundsätzliche Fragen: Erstens, ist die Europäische Zentralbank (EZB) auch dann mit den derzeit gegebenen Entscheidungsstrukturen in der Lage, zügig auf geldpolitische Erfordernisse im Euroraum zu reagieren, und zweitens, weist die ...
2002| Kirsten Lommatzsch, Silke Tober
-
DIW Wochenbericht 13/14 / 2002
Mit dem Ausscheren aus dem Wechselkurssystem des Europäischen Währungssystems (EWS) im Jahre 1992 und der sich anschließenden Abwertung des Pfund Sterling um 20 % ist Großbritannien einen eigenen Weg bei der Integration in den europäischen Markt gegangen. Nicht zuletzt aus grundsätzlichen Bedenken, die sich aus der Beschränkung der parlamentarischen Budgethoheit durch den Vertrag von Maastricht ergaben, ...
2002| Gustav A. Horn, Joachim Volz
-
DIW Wochenbericht 12 / 2002
Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) nur verhalten auf den weltweiten synchronen Abschwung reagiert hat, sind mit der sich abzeichnenden Belebung der wirtschaftlichen Aktivität im Euroraum weitere Zinssenkungen unwahrscheinlich geworden. An den Finanzmärkten werden bereits Zinserhöhungen erwartet. Damit droht die Wiederholung eines Musters aus der Vergangenheit: Mehrmals wurde ein gerade in Fahrt ...
2002| SilkeTober
-
DIW Wochenbericht 12 / 2002
Mit der Freigabe des Wechselkurses für den Peso hat Argentinien einen grundlegenden Kurswechsel in seiner Währungspolitik vollzogen. Die feste Bindung der Währung an den US-Dollar über ein "Currency Board" hatte das Land in eine tiefe Krise geführt. Zwar war es gelungen, die dramatischen Inflationstendenzen zu Beginn der 90er Jahre zu durchbrechen. Die Wirtschaftspolitik hatte aber keinen Spielraum, ...
2002| Gustav A. Horn, Ulrich Fritsche