Existenzgründer aus Arbeitslosigkeit schaffen nicht nur ihren eigenen Arbeitsplatz, der in vielen Fällen dauerhaft Bestand hat. Häufig geben diese Selbständigen auch weiteren Menschen Arbeit. Wie eine gemeinsame Studie des DIW Berlin und des Instituts für die Zukunft der Arbeit (IZA Bonn) indes zeigt, hängt der Grad des unternehmerischen Erfolgs entscheidend von den Motiven der Gründer ab. Je stärker ...
Der ostdeutsche Dienstleistungssektor hat seit 1995 kontinuierlich Beschäftigung aufgebaut und somit erheblich zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung beigetragen. Allerdings blieben Leistungskraft und Wachstum hinter der Entwicklung in Westdeutschland zurück. Deutliche Defizite - und damit Spielraum für Beschäftigungszuwächse - gibt es vor allem bei einer Reihe wissensintensiver Dienstleistungen. ...
Unternehmen und Staat setzen erhebliche Ressourcen für den Umweltschutz ein. Dies spiegelt sich in der Entwicklung der Zahl der Beschäftigten, die direkt und indirekt für den Umweltschutz tätig sind. Im Jahr 2006 arbeiteten mit knapp 1,8 Millionen Personen rund 4,5 Prozent aller Erwerbstätigen für den Umweltschutz. 2002 waren es noch knapp 1,5 Millionen. Ein erheblicher Teil dieses Zuwachses ist dem ...
Deutschland ist größter Brutto- und Nettoexporteur von forschungsintensiven Waren, noch vor den USA und Japan. Auch pro Kopf weist Deutschland mit rund 3 900 US-Dollar den größten Exportüberschuss bei forschungsintensiven Waren auf. Zudem profitiert Deutschland als Importeur und somit als Anwender von Technologien zunehmend von der internationalen Arbeitsteilung. Die komparativen Vorteile Deutschlands ...
Deutschland ist mit seiner starken Spezialisierung auf die Produktion von Investitionsgütern von der weltweiten Rezession besonders betroffen. Das technologieintensive Produktionsprofil seiner Industrie spricht aber dafür, dass Deutschland gestärkt aus der gegenwärtigen Wirtschaftskrise hervorgehen wird. In keinem anderen Industrieland ist die Ausrichtung der Produktion auf forschungsintensive Güter ...
In den vergangenen Jahrzehnten hat die Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe, stark zugenommen. Über die Auslandsaktivitäten des Mittelstandes ist jedoch - anders als bei großen, multinationalen Unternehmen - bislang wenig bekannt. Daten über ostdeutsche Unternehmen zeigen, dass die Größe und die Innovationsfähigkeit das internationale Engagement ...