Humankapital - der wichtigste Produktionsfaktor, den Deutschland besitzt - hat einen quantitativ bedeutsamen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum. Das Bildungssystem sollte daher effizienter gestaltet werden. Bisher fehlt dem deutschen Bildungssystem eine wirksame Leistungskontrolle vor allem bei den Lehrenden. Um dies zu ändern und die positiven externen Effekte der Bildung stärker zu mobilisieren, ...
Das Durchschnittsalter der Erwerbspersonen steigt trotz wachsender Frühverrentung, weil jüngere Altersjahrgänge immer spärlicher besetzt sind und ihre Verweildauer in Bildung und Ausbildung zunimmt. Dennoch ist das deutsche Hochschulsystem vergleichsweise unproduktiv: Zwar hat die Studienneigung zugenommen, aber demographisch bedingt ist die Zahl deutscher Studenten im Inland nicht höher als vor zehn ...
Die Einkommensposition von Familien hängt nicht nur von der Erwerbssituation der Haushaltsmitglieder ab, sondern auch vom Alter der Kinder. Dies zeigt eine Auswertung des vom DIW Berlin in Zusammenarbeit mit Infratest Sozialforschung erhobenen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Zusammenlebende Paare mit Kindern kommen danach - gemessen an der gesamten Bevölkerung - auf ein durchschnittliches Einkommen. ...
Im familienpolitischen Kontext wird die Versorgung mit Plätzen in Kindertageseinrichtungen vielfach diskutiert. Mit dem Tagesbetreuungsausbaugesetz will die Bundesregierung die Betreuung für Kinder unter drei Jahren ausbauen. Dabei geht sie aufgrund von "Makroschätzungen" davon aus, dass rund 230 000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren fehlen. Das DIW Berlin hat auf der Basis von Mikrodaten, ...
Mittelfristigen Prognosen zufolge wird Deutschland in den nächsten Jahrzehnten mit einer alternden Bevölkerung und stark schrumpfenden Einwohnerzahl konfrontiert sein. Zugleich besteht die Gefahr einer Stagnation des Qualifikationsniveaus. Um die Innovationsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft sichern zu können, sind verschiedene Politikbereiche gefordert. In der Bildungspolitik erlangte das Konzept ...