We analyze the impact on schooling outcomes of growing up in a non-intact family in Germany. We find that this experience is associated with worse outcomes according to estimates from models that do not control for possible correlations between common unobserved determinants of family structure and educational performance. Evidence of adverse effects emerges also when endogeneity is accounted for. ...
We provide first evidence on the relationship between cognitive abilities and earnings in Germany using data from the German Socio-Economic Panel (SOEP) Study. The estimates suggest that mechanics abilities are positively related to wages of West German workers, even when educational attainment is controlled for. Pragmatics of cognition are not related to earnings. In line with studies for other countries, ...
Das steigende mittlere Alter bei Geburt wird in der medizinischen Forschung als wichtiger Risikofaktor für die Gesundheit der Neugeborenen erachtet, die über den Indikator Frühgeburt bestimmt werden kann. Die vorliegende Analyse eines Kollektivs von insgesamt 1391 Geburten von Müttern im SOEP, konnte in einem multivariaten Design zeigen, dass der Einfluss des biologischen Alters tatsächlich stark von ...
In der vorliegenden Studie wird anhand von Daten einer prospektiven Längsschnittstudie (Mannheimer Risikokinderstudie) untersucht, welchen Beitrag die Qualität der Mutter-Kind-Interaktion (MKI) im Säuglingsalter zur Vorhersage kognitiver (IQ) und nichtkognitiver Fähigkeiten (Persistenz) bis zum Vorschulalter leistet. Dazu wird ein ökonometrisches Modell verwendet, das zusätzlich zu den durch Verhaltensbeobachtung ...
Aus der bildungsökonomischen Forschung ist bekannt, dass die Qualität des familialen Settings einen bedeutenden Teil der Varianz in der frühkindlichen Entwicklung erklärt. Dieser Beitrag untersucht auf der Basis der repräsentativen SOEP-Daten den Zusammenhang zwischen frühkindlichen Entwicklungsmaßen und objektiven sowie subjektiven Indikatoren zur Abbildung der Qualität des familialen Umfelds. Als ...
Selbstproduktivität ist eine zentrale Eigenschaft für die Entwicklung von Fähigkeiten. Sie besagt, dass der Erwerb weiterer Fähigkeiten positiv vom bereits erreichten Fähigkeitsniveau abhängt. Auf Grundlage des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) untersucht diese empirische Analyse für Deutschland Selbstproduktivitätseffekte innerhalb der ersten drei Lebensjahre. Die Identifikation der Selbstproduktivitätseffekte ...
Aufgrund des noch weitgehend unausgebildeten kognitiven Vermögens kleiner Kinder müssen von ihren Eltern für sie tagtäglich größere und kleinere Entscheidungen stellvertretend getroffen werden. Die langfristigen Konsequenzen - insbesondere in der Humankapitalbildung - sind in der Regel von den Kindern zu tragen. Sie sind damit in besonderer Weise auf die Qualität der Entscheidung ihrer Eltern angewiesen. ...
Aus ökonomischer Sicht sollte der Mix staatlich finanzierter Bildungsmaßnahmen neuen Erkenntnissen über deren private und soziale Grenzerträge angepasst werden. Frühe Hilfen sind Unterstützungsangebote für Kinder in sozial benachteiligten Umgebungen, die möglichst früh ansetzen, idealerweise schon in der Schwangerschaft. Die sich entwickelnde ökonomische Theorie der Fähigkeitsbildung sagt dieser Form ...