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Video
In dieser Ausgabe von „Nachgeforscht“ erklärt Katharina Wrohlich, welchen Effekt eine Abschaffung des Ehegattensplittings zugunsten einer Individualbesteuerung mit übertragbarem Grundfreibetrag hätte. Auf diese Weise könnten nicht nur rund 15 Milliarden Euro Mehreinnahmen erzielt werden, auch das Arbeitsangebot von verheirateten Frauen würde spürbar...
29.03.2017| Nachgeforscht
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Interview
Frau Wrohlich, vom Ehegattensplitting würden in erster Linie vermögende Alleinverdiener-Paare profitieren, zudem hätte es negative Auswirkungen auf die Arbeitsbeteiligung von Frauen, so die Kritik. Sie haben untersucht, wie sich eine Individualbesteuerung mit übertragbarem Grundfreibetrag auswirken würde. Könnte das die Probleme verringern?
Ja, das könnte es. Bei ...
29.03.2017| Katharina Wrohlich
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Bericht
Die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Rentenzahlbetrag der Gesetzlichen Rentenversicherung werden sich im Kohortenvergleich verringern. Während in der Kriegskohorte der 1936 bis 1945 Geborenen der so genannte Gender-Pension-Gap noch 56 Prozent in West- und 34 Prozent in Ostdeutschland beträgt, wird er sich basierend auf einem vom DIW Berlin entwickelten Fortschreibungsmodell zur Simulation ...
22.03.2017| Markus M. Grabka, Franz Westermaier
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Interview
Herr Westermeier, Männer verdienen im Durchschnitt mehr als Frauen und bekommen dementsprechend im Alter auch mehr Rente. Welche Gründe gibt es noch, die diesen sogenannten Gender Pension Gap erklären?
Neben dem Gender Pay Gap, also der Tatsache, dass Frauen weniger verdienen als Männer, wenn sie im selben Beruf tätig sind, arbeiten Frauen auch häufiger in Berufen, die ...
01.02.2017| Christian Westermeier
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Economic Bulletin
The gender quota for supervisory boards that has been mandatory since January 2016 has shown an initial impact. According to DIW Berlin’s Women Executives Barometer, at the end of 2016, there were more women on the supervisory boards of the 106 companies subject to the statutory quota than one year before. Their proportion increased by a solid four percentage points to more than 27 percent. ...
20.01.2017| Elke Holst, Katharina Wrohlich
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Interview
Since January 1, 2016, Germany has a statutory gender quota for corporate supervisory boards. Women must be appointed to vacant positions until the board has a proportion of 30 percent. Mrs. Holst, it’s been almost exactly one year – is it possible to draw any initial conclusions?
The law is showing some initial effects. For example, the companies subject to the gender quota have increased ...
20.01.2017| Elke Holst
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Bericht
Women are still in the clear minority among the financial sector’s top decision-making bodies. According to DIW Berlin’s Women Executives Barometer, at the end of 2016, 21 percent of the supervisory and administrative board members of the 100 largest banks were female. The number has stagnated compared to last year. Since 2010, when the discussion about the gender quota for supervisory ...
20.01.2017| Elke Holst, Katharina Wrohlich
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Blog Marcel Fratzscher
Dieser Beitrag ist am 13. Januar in der ZEIT ONLINE– Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen" erschienen.
Frauen sind doch selber schuld, dass sie weniger verdienen, und eine gesetzliche Regelung für Lohngerechtigkeit wäre nur unnötig teuer? Diese Argumente sind grundfalsch.
In den vergangenen Tagen ist eine hitzige Debatte über das Gesetz für Lohngerechtigkeit ...
16.01.2017| Marcel Fratzscher
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Bericht
Nach wie vor sind Frauen in Spitzengremien des Finanzsektors deutlich in der Minderheit. Dem Managerinnen-Barometer des DIW Berlin zufolge waren die Aufsichts- und Verwaltungsräte der 100 größten Banken Ende des Jahres 2016 zu gut 21 Prozent mit Frauen besetzt. Damit stagnierte der Anteil gegenüber dem vorangegangenen Jahr. Auffallend ist die geringere Dynamik nach dem Jahr 2010 ...
11.01.2017| Elke Holst, Katharina Wrohlich
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Interview
Seit dem 1. Januar 2016 gilt in Deutschland eine feste Geschlechterquote für Aufsichtsräte. Frei werdende Posten müssen so lange mit Frauen besetzt werden, bis ein Anteil von 30 Prozent erreicht ist. Frau Holst, lässt sich nach ziemlich genau einem Jahr schon eine erste Bilanz ziehen?
Die Regelung zeigt erste Auswirkungen. So legten die Unternehmen mit fester Geschlechterquote ...
11.01.2017| Elke Holst