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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 1 / 2017
Nach einer längeren Periode zunehmender Finanzmarktintegration hat die Finanzkrise zu einer Fragmentierung der europäischen Kapitalmärkte geführt. Die Finanzmarktintegration war anfällig für plötzliche Umkehr der Kapitalströme, weil die grenzüberschreitenden Kapitalflüsse hauptsächlich aus kurzfristigen Verbindlichkeiten bestanden. In diesem Artikel argumentiere ich, dass eine Kapitalmarktunion, die ...
2017| Markus Demary
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 1 / 2017
Der aktuelle Antritt der Europäischen Kommission, den Aktionsplan zur Kapitalmarktunion zu überprüfen, ist zu begrüßen. Das Ziel muss es sein, ein stabiles und nachhaltiges Finanzsystem zu schaffen, das allen Haushalten und Unternehmen angemessenen Zugang zu Finanzdienstleistungen gewährt. Die Maßnahmen der Kapitalmarktunion dürfen keinesfalls den Bankkredit an den Bedürfnissen der Unternehmen vorbei ...
2017| Karl-Peter Schackmann-Fallis, Sonja Scheffler
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 1 / 2017
Um der in Folge der vergangenen Finanzkrise (vermeintlich) stagnierenden Kreditvergabe und damit verbundenen niedrigen Investitionstätigkeit in der Europäischen Union zu begegnen, legte die Europäische Kommission 2015 den Aktionsplan zur Schaffung einer Kapitalmarktunion vor. Nach einem kurzen Überblick über den Status Quo des Bankensektors und der Unternehmensfinanzierung in Deutschland, werden anhand ...
2017| Horst Gischer, Christian Ilchmann
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 1 / 2017
Das Ziel vieler politischer Handlungsfelder der „Kapitalmarktunion“ ist es, den Finanzierungszugang für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), des sogenannten Rückgrats der europäischen Wirtschaft, zu erleichtern und zu erweitern. Die Kapitalmarktunion bezweckt die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die KMU-Finanzierung, die Stärkung der Kreditvergabe durch Banken – der wichtigsten externen Finanzierungsquelle ...
2017| Helmut Kraemer-Eis, Frank Lang
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 1 / 2017
Der europäische Markt für Finanzbeteiligungen ist in den letzten Jahrzehnten stark expandiert. In den Jahren 2010–2016 betrug das Marktvolumen durchschnittlich mehr als 50 Milliarden Euro im Jahr. Dieser Artikel untersucht Kapitalflüsse innerhalb Europas als auch zwischen Europa und dem Rest der Welt. Dabei wird zwischen zwei Ebenen unterschieden, nämlich einerseits der Bereitstellung von Kapital an ...
2017| Peter Cornelius
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Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 1 / 2017
Diese Studie untersucht das aktuelle Finanzierungsverhalten deutscher innovativer Unternehmen vor und nach der Finanzkrise. Speziell untersuchen wir, ob sich die Finanzierungsstruktur und finanzielle Restriktionen der deutschen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) seit der Finanzkrise verändert haben. Der Zweck unserer Analyse ist es, zu beurteilen, ob die Ziele des europäischen CMU-Aktionsplans, ...
2017| Dorothea Schäfer, Andreas Stephan
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Referierte Aufsätze Web of Science
In energy systems with large shares of variable renewable energies, electricity generation is lower during unfavorable weather conditions. System-friendly wind turbines (SFTs) rectify this by producing a larger share of their electricity at low wind speeds. This paper analyzes to what extent SFTs' benefits out-weigh their additional costs and how to incentivize investments into them. Using a wind power ...
In:
Energy Economics
65 (2017), S. 343-354
| Nils May
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DIW Discussion Papers 1673 / 2017
We investigate how personal income taxes affect the portfolio share of personal wealth that entrepreneurs invest in their own business. In a reformulation of the standard portfolio choice model that allows for underreporting of private business income to tax authorities, we show that a fall in the tax rate may increase investment in risky entrepreneurial business equity at the intensive margin, but ...
2017| Frank M. Fossen, Ray Rees, Davud Rostam-Afschar, Viktor Steiner
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Referierte Aufsätze Web of Science
This paper proposes a rating methodology that is based on a non-linear classification method, a support vector machine, and a non-parametric isotonic regression for mapping rating scores into probabilities of default. We also propose a four data set model validation and training procedure that is more appropriate for credit rating data commonly characterised with cyclicality and panel features. Tests ...
In:
Statistics & Risk Modeling
34 (2017), 1-2, S. 55-67
| Rouslan A. Moro, Wolfgang K. Härdle, Dorothea Schäfer
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Zeitungs- und Blogbeiträge
In:
Fuldaer Zeitung
(14.07.2017), S. 4
| Dorothea Schäfer