Berlin ist in den vergangenen zehn Jahren mit seiner wirtschaftlichen Entwicklung weit hinter anderen deutschen und auch europäischen Metropolen zurückgeblieben. Allein von 1998 bis 2004 hat die Stadt 8% ihrer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse verloren. In München und Frankfurt am Main dagegen nahm die Beschäftigung um 5% bzw. 3% zu. Mittlerweile gibt es aber in Teilen der Berliner ...
Die Industrieproduktion in Deutschland ist in diesem Jahr stärker gestiegen, als noch im Frühjahr erwartet worden war; aufs Jahr gerechnet dürfte das Niveau von 2004 um 2,6 % übertroffen werden. Trotz der gegenüber dem Vorjahr geringeren weltwirtschaftlichen Dynamik hat die Auslandsnachfrage kaum an Schwung verloren. Außerdem regen die Exporterfolge der Unternehmen in Deutschland inzwischen auch die ...
In den 90er Jahren nahm die Bruttowertschöpfung des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland wesentlich schwächer zu als die Produktion. Während die Produktion (zu jeweiligen Preisen) von 1995 bis 2000 um durchschnittlich 4 % pro Jahr stieg, belief sich die entsprechende Rate der Bruttowertschöpfung nur auf gut die Hälfte (2,2 %). In der Automobilindustrie war diese Schere noch weiter geöffnet: Hier ...
Die deutsche Industrieproduktion ist in diesem Jahr stärker gestiegen als ursprünglich erwartet; das Niveau von 2003 dürfte um 4% übertroffen werden. Trotz des gegenüber dem US-Dollar hoch bewerteten Euro hat die Auslandsnachfrage kräftig zugelegt. Das Wachstum erfasste auch solche Branchen, die als Vorleister nur indirekt für den Export produzieren. Von der Binnennachfrage gingen aber nach wie vor ...
Üblicherweise ist in Deutschland die Dynamik im Außenhandel wesentlich stärker als bei der binnenwirtschaftlichen Leistungserstellung: Während die Exporte und Importe von 1994 bis 2003 real deutlich zugenommen haben - im Jahresdurchschnitt um 7,1 % bzw. 5,8 % -, expandierte das Bruttoinlandsprodukt um lediglich 1,5 %. Die Exportdynamik und das hohe Gewicht im Welthandel sind die Gründe dafür, dass ...
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung hat im zweiten Quartal dieses Jahres an Schwung gewonnen. Das saison- und arbeitstäglich bereinigte reale Bruttoinlandsprodukt legte gegenüber dem Vorquartal um 0,5 % zu. Hierfür war vor allem die lebhafte Auslandsnachfrage verantwortlich. So nahmen die Exporte um 3,8 % zu, während die Importe um 3,1 % stiegen. Der Außenbeitrag war mit gut 30 Mrd. Euro um 2 Mrd. ...