Seit Jahren spielen Deutschland und Frankreich eine Art ideologisches Versteckspiel: Spricht Frankreich über Solidarität, kontert Deutschland mit Verantwortung; will Paris über Haushaltspolitik reden, antwortet Berlin mit Strukturreformen. Wirtschaftspolitisch sieht Frankreich die Lösung in mehr Nachfrage, für Deutschland ist das Angebot der richtige Ansatz. [...]
Referring to the increasingly challenging EU2020-ambitions of Inclusive Growth, the objectives of the InGRID-2 project are to advance the integration and innovation of distributed social sciences research infrastructures (RI) on ‘poverty, living conditions and social policies’ as well as ‘working conditions, vulnerability and labour policies’. InGRID-2 will extend transnational on-site and...
Die Ergebnisse der heutigen Sitzung des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) kommentiert DIW-Präsident Marcel Fratzscher wie folgt:
Marcel Fratzscher, president of the German institute for economic research, on today's meeting of the ECB council:
Es ist klug und richtig, dass die EZB an ihrem geldpolitischen Kurs festhält und sich vom Störfeuer aus Deutschland nicht ablenken lässt. Vor allem der Druck auf die EZB aus Deutschland, das Anleihenkaufprogramm vorzeitig zu beenden, hat zugenommen. Die EZB handelt richtig, wenn sie diesem Druck standhält, denn die wirtschaftlichen und finanziellen Risiken für den Euroraum ...
Großbritannien verlässt die Europäische Union. Sehr komplexe Verhandlungen stehen bevor. Ein Teil davon betrifft die wirtschaftlichen Beziehungen und damit die Frage, wie die Exportströme zwischen der Europäischen Union (EU) und Großbritannien zukünftig aussehen werden. Zunächst fällt eine wichtige Asymmetrie auf: Für die EU beträgt der Anteil ...
Die Ergebnisse des gestrigen ersten Wahlgangs der französischen Präsidentschaftswahl kommentiert DIW-Präsident Marcel Fratzscher wie folgt:
Das Ergebnis des ersten Wahlgangs der französischen Präsidentschaftswahl ist ein vielversprechendes Zeichen auch für Deutschland und Europa. Es wird in der Wirtschaft und den Finanzmärkten ein kollektives Aufatmen auslösen. Der führende Kandidat Emmanuel Macron steht für Wirtschaftsreformen und ein starkes Europa. Die Chancen sind sehr hoch, dass Macron sich im zweiten ...
Die meisten, die derzeit nach Großbritannien schauen, denken nicht unbedingt: „Das sollten wir auch machen!“ Zu sehr dominieren der Brexit und zuvor die Finanzkrise die öffentliche Debatte. Dabei tut sich dort Bemerkenswertes in der Vernetzung von Politik und Wissenschaft.