Dieser Beitrag diskutiert die Grundlagen des P*-Ansatzes und vergleicht seine Prognoseleistung mit derjenigen nicht-monetärer Inflationsindikatoren für den Euro-Raum. Die Relevanz der Quantitätstheorie, die Stabilität der Geldnachfrage und die Rolle von Geldmengen im Transmissionsmechanismus werden auf theoretischer Ebene für das P*-Konzept diskutiert. Es zeigt sich, dass es vor allem eine empirische ...
Zweimal in den vergangenen 10 Jahren unterwarfen politisch-ökonomische Entscheidungen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland einem fundamentalen Wandel: Die Wirtschafts-und Währungsunion mit der DDR und die Einführung einer gemeinsamen Währung in Europa. Während der europäische Einigungsprozess bisher ohne größere Schwierigkeiten verläuft, kommt die Integration in Deutschland allenfalls ...
Mit dem in diesen Tagen vorliegenden Antrag auf Teilnahme an der Europäischen Währungsunion ist jetzt auch Griechenland auf Eurokurs. Nur wenig beachtet von der europäischen Öffentlichkeit hat dieses Land in den letzten Jahren schwierige strukturelle und konjunkturelle Probleme in den Griff bekommen. Eine kurze Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung und des Standes der Realisierung der Maastrichtkriterien ...
In den elf Ländern der Europäischen Währungsunion (EWU) hatte der private Konsum im Jahre 1999 - auf der Preisbasis 1995 - eine Größenordnung von insgesamt 3,25 Bill. Euro. Deutschland hatte daran mit einem Drittel den größten Anteil, gefolgt von Frankreich mit gut einem Fünftel und Italien, auf das rund 18 % entfielen. Die nächstfolgenden Länder Spanien und die Niederlande kamen zusammen auf knapp ...
This paper investigates the differences between directly and indirectly seasonally adjusted aggregates. This difference is derived analytically for linear seasonal adjustment methods. GDP data for five European countries and three classes of seasonal adjustment methods are used to show empirically the differences between both approaches. For this purpose cointegration methods and cross-spectral analysis ...
Das Papier gibt zunächst einen Überblick über die theoretischen Argumente für und gegen fiskalische Dezentralisierung. Für westeuropäische Länder sowie ausgewählte weitere Länder mit mittlerem Einkommensniveau wird dann eine empirische Analyse des Zusammenhangs zwischen Indikatoren des fiskalischen Dezentralisierungsgrades und dem wirtschaftlichen Wachstum durchgeführt. Als abhängige Variable in den ...
The volume and commodity structure of EU trade with the transition countries in central and eastern Europe (CEECs) is estimated on the assumption that it will follow the pattern of trade among market economies. A gravity-type approach at the level of product groups is used, combining geography and factor-proportions theory of international trade. It is shown that there is still considerable potential ...
Seit der Vereinigung ist die Zustimmung zur deutschen EU-Mitgliedschaft in Ostdeutschland stark zurückgegangen. Überzeugende Gründe hierfür sind nicht zu erkennen. Die Aufnahme der DDR in die EG erfolgte weitgehend reibungslos und verzögerte die deutsche Vereinigung nicht. Bei der Übertragung des Gemeinschaftsrechts und bei der Anwendung der Beihilfenaufsicht haben die europäischen Institutionen die ...