Nachgeforscht - bei Simon Junker zur Konjunktur in Deutschland und Europa

Video vom 16. Dezember 2015

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Nachgeforscht: bei Simon Junker zur Konjunktur in Deutschland und Europa

Die deutsche Wirtschaft dürfte in diesem Jahr um 1,7 Prozent wachsen und dieses Tempo im nächsten Jahr halten. Im Jahr 2017 wird sie zwar voraussichtlich mit einer etwas geringeren Rate zulegen (1,5 Prozent) – allerdings nur, weil die Zahl der Arbeitstage aufgrund der Lage der Feiertage niedriger sein wird.

In Deutschland trägt vor allem der kräftige private Verbrauch zum Wachstum bei. Maßgeblich hierfür sind die anhaltend kräftigen Zuwächse der Lohnsumme. Allerdings entfällt im kommenden Jahr der kaufkraftsteigernde Effekt der gesunkenen Ölpreise. Demgegenüber stehen positive Impulse aufgrund der Flüchtlingsmigration. Zum einen hängt dies mit der Unterbringung, Versorgung und Integration der Flüchtlinge und mit dem Konsum, den diese entfalten, zusammen, zum anderen aber auch mit einer erhöhten Aktivität in der Bauwirtschaft. Die Investitionen in Ausrüstungen entwickeln sich dagegen verhalten. Zu den insgesamt etwas schwächeren globalen Absatzperspektiven kommen auch dämpfende inländische Faktoren. Der Außenhandel wird trotz robuster Exporte per saldo nicht zum Wachstum beitragen, da die dynamische Binnenkonjunktur die Importe kräftiger anschiebt.

Pressemitteilung von 16.12.2015:
Inlandsnachfrage treibt die deutsche Wirtschaft an

Themen: Konjunktur

Simon Junker
Simon Junker

Stellvertretender Abteilungsleiter in der Abteilung Konjunkturpolitik

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