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DIW Wochenbericht 46 / 2004
In den 90er Jahren nahm die Bruttowertschöpfung des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland wesentlich schwächer zu als die Produktion. Während die Produktion (zu jeweiligen Preisen) von 1995 bis 2000 um durchschnittlich 4 % pro Jahr stieg, belief sich die entsprechende Rate der Bruttowertschöpfung nur auf gut die Hälfte (2,2 %). In der Automobilindustrie war diese Schere noch weiter geöffnet: Hier ...
2004| Joachim Schintke, Jörg-Peter Weiß
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DIW Wochenbericht 45 / 2004
Knapp 4 % der deutschen Jugendlichen ohne Migrationshintergrund waren während ihrer Schulzeit im Ausland. Auf Basis der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) wurden erstmals der Einfluss der Auslandsaufenthalte auf den schulischen Erfolg und vor allem der persönliche Hintergrund der Austauschschüler untersucht. In erster Linie handelt es sich um Gymnasiasten, die meist einen bis zu einjährigen ...
2004| Charlotte Büchner
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DIW Wochenbericht 45 / 2004
Seit 1999 unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) mit dem Programm "Förderung von innovativen Netzwerken (InnoNet)" größere Verbundprojekte zwischen öffentlichen Forschungseinrichtungen und mindestens vier kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Die Unternehmen kommen in diesem Programm nicht unmittelbar in den Genuss von Fördergeldern, sondern müssen sich mit Eigenleistungen ...
2004| Heike Belitz
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DIW Wochenbericht 44 / 2004
Die Energiepreise sind in jüngster Zeit heftig gestiegen und damit zum Zankapfel wirtschaftspolitischer Auseinandersetzungen geworden. Dabei treffen mehrere Entwicklungen aufeinander: Turbulenzen auf dem internationalen Ölmarkt, ihre Auswirkungen auf andere Energiemärkte, umweltpolitisch motivierte Energieverteuerungen sowie Verzögerungen bei der Liberalisierung und Regulierung im Bereich der Strom- ...
2004| Jochen Diekmann, Manfred Horn, Claudia Kemfert, Uwe Kunert
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DIW Wochenbericht 44 / 2004
Bei den Tariflöhnen gibt es in vielen Branchen kaum noch Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Betrachtet man aber die tatsächlich gezahlten Löhne und Gehälter, so liegen diese in Ostdeutschland um fast 20 % unter dem Niveau in Westdeutschland. Wichtige Ursachen dafür sind die geringere Tarifbindung in Ostdeutschland und die stärkere Bedeutung übertariflicher Entlohnung in Westdeutschland. ...
2004| Bernd Görzig, Martin Gornig, Axel Werwatz
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DIW Wochenbericht 43 / 2004
2004
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DIW Wochenbericht 42 / 2004
Die Auslagerung von Teilen der Produktion ins Ausland, die viele Unternehmen ins Auge fassen und einige bereits durchgeführt haben, ist eines der wirtschaftspolitischen Themen, das zurzeit heftig diskutiert wird. Politiker nennen das schon einmal "mangelnden Patriotismus" oder vergleichen solche Unternehmen mit Verrätern. Generell wird argumentiert, dass solche Produktionsauslagerungen mit der Verlagerung ...
2004| Ingo Geishecker, Holger Görg
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DIW Wochenbericht 42 / 2004
Internationale Experten sind sich einig, dass die durch den Menschen verursachten Treibhausgasemissionen immer weiter steigen und dies zu einem Klimawandel führt. Deutlicher Ausdruck des Klimawandels sind der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur und des Meeresspiegels sowie die Zunahme extremer Wetterereignisse und Naturkatastrophen, die enorme volkswirtschaftliche Schäden verursachen. Bei ...
2004| Claudia Kemfert
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DIW Wochenbericht 41 / 2004
Die jährlichen Fahrleistungen für die in Deutschland zugelassenen Pkw und Lkw haben seit 1999 nur noch schwach zugenommen. Auf die in dieser Zeit kräftig gestiegenen Kraftstoffpreise haben Verbraucher und Unternehmen mit verschiedenen Strategien reagiert. So wurden verstärkt Diesel-Pkw gekauft, um die Vorteile des geringeren spezifischen Verbrauchs dieser Fahrzeuge und den niedrigeren Preis des Dieselkraftstoffs ...
2004| Jutta Kloas, Hartmut Kuhfeld, Uwe Kunert
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DIW Wochenbericht 41 / 2004
Das Bauvolumen nahm in der ersten Hälfte dieses Jahres real um 2 % ab. Das Tempo des Rückgangs hat sich damit verlangsamt. Die Ankündigung der Kürzung der Eigenheimzulage im Jahre 2002 führte zu einem Vorziehen von Baugenehmigungen, die die Bautätigkeit anregten. Dieser positive Impuls für den Wohnungsbau ebbt nunmehr ab. Damit zeichnet sich für das zweite Halbjahr 2004 ein deutlich stärkerer Rückgang ...
2004| Andreas Cors