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DIW Wochenbericht 37 / 2002
Auf dem EU-Gipfel von Kopenhagen im Dezember 2002 wird aller Voraussicht nach über den Beitritt der mittel- und osteuropäischen Länder zur Europäischen Union entschieden. Trotz der fortschreitenden politischen und wirtschaftlichen Integration klafft bei der Infrastrukturausstattung noch eine erhebliche Lücke zwischen den Beitrittsländern und dem durchschnittlichen EU-Niveau. Dies betrifft sowohl die ...
2002| Christian von Hirschhausen
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DIW Wochenbericht 37 / 2002
Durch die Anschläge vom 11. September sind in den USA fast 3 000 Menschen ums Leben gekommen. Die ganze Welt wurde durch diese grauenhaften Ereignisse erschüttert. Viele Bereiche des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft sind vom neuen globalen Terrorismus betroffen. In diesem Bericht werden die ökonomischen Folgen der Attentate analysiert. Ein Jahr nach den Anschlägen in New York und Washington am ...
2002| Tilman Brück
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DIW Wochenbericht 36 / 2002
Ungeachtet der weitgehend vollzogenen Marktöffnung in den Ländern der mittel- und osteuropäischen EU-Beitrittskandidaten blieb die Entwicklung der Warenausfuhren Berlins in diese Region bisher weit hinter den Erwartungen zurück. Zwar spielen die EU-Beitrittskandidaten für die Exportwirtschaft Berlins eine etwas größere Rolle als für Deutschland insgesamt. Das Wachstum der Berliner Exporte in die Länder ...
2002| Jürgen Bitzer, Ingo Geishecker
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DIW Wochenbericht 36 / 2002
Für die wirtschaftliche Zukunft Berlins spielt nach weit verbreiteter Überzeugung die Industrie keine Rolle mehr. Dafür dürfte der gesamtwirtschaftliche Strukturwandel ebenso sprechen wie der Wegfall von Produktionsarbeitsplätzen in Ballungszentren. Der Abbau der Industrie in Berlin erscheint vor diesem Hintergrund als nachholender Strukturwandel eines Ballungszentrums. In einer Untersuchung vom DIW ...
2002| Ingo Pfeiffer, Ring
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DIW Wochenbericht 35 / 2002
Die jüngste Hochwasserkatastrophe wirft jenseits der staatlichen und privaten Soforthilfe die Frage nach einer Strategie auf, mit der den Hochwasserrisiken vorausschauend begegnet werden könnte. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie in modernen Volkswirtschaften eine planvolle gesellschaftliche Antwort auf die Herausforderung von Elementarrisiken wie Sturm, Hochwasser und Flächenbränden aussehen ...
2002| Reimund Schwarze, Gert G. Wagner
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DIW Wochenbericht 35 / 2002
Die Finanzpolitik befindet sich in einer ausgesprochen schwierigen Situation. Nachdem im vergangenen Jahr die Defizite in den öffentlichen Haushalten unerwartet hoch ausgefallen waren, hat sich die Bundesregierung gegenüber der EU-Kommission und dem ECOFIN-Rat verpflichtet, die öffentlichen Haushalte bis 2004 nahezu auszugleichen. Es dürfte aber sehr schwer fallen, dieses Ziel zu erreichen, obwohl ...
2002| Dieter Teichmann, Dieter Vesper
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DIW Wochenbericht 34 / 2002
Das reale Wohnungsbauvolumen belief sich im Jahre 1999 auf 158 Mrd. Euro; bis zum Jahre 2001 war ein beträchtlicher Rückgang auf 144,5 Mrd. Euro zu verzeichnen - die Baunachfrage schrumpfte also binnen zwei Jahren um 13,5 Mrd. Euro oder 8,5 %. Im Neubaubereich war die Schrumpfung mit 24 % wesentlich stärker. Neben dem Geschosswohnungsbau, der schon seit mehreren Jahren abwärts gerichtet war, betraf ...
2002| Bernd Bartholmai
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DIW Wochenbericht 34 / 2002
Auf dem am kommenden Montag in Johannesburg beginnenden Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung (World Summit on Sustainable Development, WSSD) wird es zu einer umfassenden Bestandsaufnahme dessen kommen, was seit der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro erreicht worden ist. Eines der zentralen Themen wird sein, wie weit die Staatengemeinschaft auf dem Weg zu mehr globalem ...
2002| Hans-Joachim Ziesing
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DIW Wochenbericht 33 / 2002
Die gesamtwirtschaftliche Leistung in Deutschland war nach vorläufigen Berechnungen im zweiten Quartal dieses Jahres schwach aufwärts gerichtet. Mit 0,2 % war das Anstiegstempo beim realen Bruttoinlandsprodukt - saison- und kalenderbereinigt - ebenso hoch wie im ersten Jahresviertel. Dass keine stärkere Expansion zustande kam, lag vor allem daran, dass die privaten Haushalte nochmals - nunmehr das ...
2002| Andreas Cors
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DIW Wochenbericht 32 / 2002
Schon vor Beginn der Währungsunion wurden von der Einführung des Euro kräftige Impulse für den Handel zwischen den beteiligten Mitgliedstaaten erwartet, da der Wegfall von Wechselkursschwankungen die Planungssicherheit für grenzüberschreitende Handels- und Investitionsaktivitäten erhöhen und die einheitliche Währung die Markttransparenz entscheidend verbessern würden. Anhand einer ökonometrischen Untersuchung ...
2002| Sabine Stephan, Eva Vega-Gordaliza